Eine Handvoll Fragen zum Dollar
Nicht mehr ganz unangefochten, aber dennoch der Maßstab aller Dinge auf den Märkten dieser Welt: der Dollar. Seit wann gibt es die US-Währung überhaupt? Woher hat sie ihren Namen? Testen Sie Ihr Dollar-Wissen!
Woher hat der Dollar seinen Namen?
Die amerikanische Notenbank hat zwei solche großangelegten Programme hinter sich. (Quantitative Easing, QE). Viele Analysten fordern ein QE3 im Volumen von 500 bis 750 Mrd. Dollar, um die Wirtschaft anzukurbeln. Die Äußerungen Williams könnten darauf hindeuten, dass ein solcher Schritt wahrscheinlicher wird.
Bislang ist die Notenbank uneins über ihre Politik. Erst kürzlich forderte Eric Rosengren, Chef der Fed von Boston, eine Neuauflage, um dem Häusermarkt auf die Beine zu helfen. Am Samstag erteilte der Fed-Präsident von St.Louis, James Bullard, genau diesem Ansinnen eine Absage, weil die Wirtschaft gerade anziehe.
Neues Ungleichgewicht
Bullard verliert aber im Board of Gouverneurs der Fed an Unterstützung - aufgrund der Zusammensetzung des Gremiums. Denn während dort einige Positionen fest belegt sind - etwa durch Fed-Chef
Ben Bernanke oder den Gouverneur der Notenbank von New York (derzeit William Dudley) - , rotieren andere Stellen unter den regionalen Fed-Chefs. Williams gehört in die Reihe der sogenannten Tauben, die ein aktiveres Eingreifen der Notenbank fordern.
Durch die Wechsel gewinnen die Verfechter der weichen Linie die Oberhand: Ende Dezember schieden mit
Richard Fisher (Dallas), Narayana Kocherlakota (Minneapolis) und Charles Plosser (Philadelphia) drei Gouverneure aus, die eher der strengeren Kategorie der Falken wie Bullard zugerechnet werden. Die drei Nachrücker Sandra Pianalto (Cleveland), Dennis Lockhardt (Atlanta) und eben Williams gelten hingegen als Tauben.
Williams zufolge sinken derzeit die Importpreise, gleichzeitig seien die Löhne aber unter Druck. Seiner Ansicht nach wird die Inflation im laufenden Jahr auf 1,5 Prozent und damit unter die Zielmarkt der Fed von zwei Prozent sinken.