Kennen Sie Italien?
Fast hätte man es vergessen: Italien ist mehr als Silvio Berlusconi. Das Land, das auf Deutsche schon seit langem eine große Anziehungskraft ausübt, hat eine bewegte Vergangenheit. Testen Sie ihr Wissen über Italien!
Rom ist die Hauptstadt und die größte Stadt des Landes. Aber welche Stadt folgt auf Platz zwei?
Die Auktionen liefen ausnehmend gut für die Italiener. Sie verkauften sechsmonatige Schatzanweisungen im Volumen von 9 Mrd. Euro für einen Zins von 3,251 Prozent. bei der vorhergehenden Versteigerung solcher Papiere hatten sie noch den Rekordzins von 6,504 Prozent bieten müssen. Die Nachfrage lag 1,69 mal so hoch wie das Angebot, im November waren es noch 1,5.
Die zweijährigen Nullkupon-Anleihen im Volumen von 1,733 Mrd. Euro gingen zu 4,853 Prozent über den Tisch, bei der vorherigen Auktion solcher Papiere waren es noch 7,814 Prozent. Die Nachfragquote stieg von 1,59 im November auf 2,24. Die Rendite einer Anleihe setzt sich dabei aus dem festgesetzten Zins (Kupon) und der Differenz von Kurswert und Nominalwert zusammen. Bei Nullkuponanleihen gibt es keine Zins, dafür werden die Papiere unter Rückzahlwert verkauft.
Aktienmärkte und
Euro reagierten auf das Ergebnis mit Kursgewinnen.
Marktteilnehmer machen für das gute Ergebnis die überzeugenden Sparankündigungen der Regierung Monti verantwortlich. Zudem gebe es eine Fülle von Liquidität im Markt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte kurz vor Weihnachten über einen Drei-Jahres-Tender 490 Mrd. Euro in den Markt gegeben.
Schon vor der Auktion hatten Analysten spekuliert, dass viele Banken das zu einem Prozent von der EZB geliehene Geld in italienische und spanische Anleihen stecken könnte. Der größte Teil fließt jedoch zurück zur EZB: Per Dienstagabend steckten die Kreditinstitute der Euro-Zone so viel Geld wie noch nie zuvor in der Übernacht-Einlagefazilität der Zentralbank. Das Volumen stieg auf 452 Mrd. Euro, bereits am Vortag hatte es einen Rekordwert erreicht.