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28.01.2012, 11:48
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Schuldenkrise:
Roubini prophezeit Portugal griechische Tragödie
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2010 reuters
Seine frühzeitige Warnung vor der Finanzkrise machte den New Yorker Professor berühmt. Er rechnet mit einem Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone - Portugal werde wahrscheinlich folgen.
Der Wirtschaftswissenschaftler Nouriel Roubini hat die Euro-Zone mit einem "lahmenden Zugwrack" verglichen. Er rechne damit, dass mehrere Länder abgekoppelt würden, sagte der New Yorker Professor am Samstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos: "Griechenland und vielleicht Portugal könnten die Euro-Zone verlassen - Griechenland innerhalb der nächsten zwölf Monate. Bei Portugal könnte es etwas länger dauern."
Nouriel Roubini ist als
Der mit einer frühzeitigen Prognose der Finanzkrise 2007/08 in den USA bekannt gewordene Wissenschaftler reiht sich in einen wachsenden Chor von Experten ein, die Portugal ein ähnliches Schicksal wie Griechenland vorhersagen. Hintergrund sind Zweifel, ob das 78 Mrd. Euro schwere Hilfsprogramm für das seit einem Jahr von Euro-Partnern und Internationalem Währungsfonds (IWF) gestützte Land ausreicht. Es läuft bis Mitte 2014.
Nach den bisherigen Plänen sollte Portugal ab Ende 2013 wieder einen größeren Teil seines Finanzbedarfs durch die Emission von Anleihen an den Märkten decken. Derzeit beschränkt sich Lissabon auf die Ausgabe kurzlaufender Schuldtitel. Dafür finden sich noch Investoren.
Doch die Kurse langlaufender Staatsanleihen auf dem Sekundärmarkt, also im Handel mit bereits umlaufenden Papieren, sind zuletzt kräftig gefallen. Im Gegenzug stieg die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen am Freitag auf bis zu 15,7 Prozent, ein Rekord. Die Marktrendite ist ein Indikator für die Refinanzierungskosten, mit denen Portugal bei der Aufnahme langlaufender Kredite rechnen muss.
Teil 2: Experten halten zweites Rettungspaket für nötig
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FTD.de, 28.01.2012
© 2012 Financial Times Deutschland,
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