Kursinformationen und Charts
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Euro
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Die Aussicht auf eine Verlängerung der Niedrigzinspolitik der US-Notenbank bis Ende 2014 verstärkte den Aufwärtstrend des Euro. Denn Geldanlagen in höher verzinsten Währungen werfen tendenziell mehr Ertrag ab. In der Währungsunion liegt der Leitzins derzeit bei 1,0 Prozent, in den USA nahe null. Die Fed-Entscheidung schob auch den
DAX an: Der deutsche Leitindex schloss 1,8 Prozent im Plus bei 6540 Zählern.
Auftrieb gaben dem Euro wie den Aktienkursen auch ermutigende Konjunktursignale: Die deutschen Verbraucher sind trotz Schuldenkrise und Konjunkturflaute so zuversichtlich wie seit fast einem Jahr nicht mehr. Der Konsumklima-Index des Nürnberger Marktforschungsinstituts GfK für Februar kletterte um 0,2 auf 5,9 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit März 2011. Auch in Frankreich hellte sich die Stimmung ein wenig auf: Der Index für Verbrauchervertrauen stieg nach Angaben des nationalen Statistikamts auf 81 Zähler, nachdem er im Dezember auf ein Dreijahrestief von 80 Punkten gefallen war.
US-Daten ergeben gemischtes Bild
Die jüngsten Daten aus den USA fielen durchwachsen aus: Das Auftragsvolumen für langlebige Industriegüter im Dezember legte um drei Prozent zu. Der
Dow Jones stieg daraufhin auf 12.842 Zähler, den höchsten Stand seit Mai 2008. Er gab einen Teil der Gewinne aber wieder ab, als das Wirtschaftsministerium enttäuschende Zahlen zum Immobilienmarkt veröffentlichte: Im Dezember wurden weniger neue Häuser verkauft als noch im November. Es war der erste Rückgang seit vier Monaten.