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03.02.2012, 08:30
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Börsenausblick:
US-Daten dominieren das Geschehen
Nach Handelsschluss in Europa bewegten sich auch die US-Märkte wenig. Da auch aus Asien keine klaren Signale kommen, dürften sich Investoren mit Positionierungen zurückhalten - bis zur Bekanntgabe von US-Jobdaten am Nachmittag.
von Franz-Georg Wenner
Kurz vor dem Wochenschluss steht mit dem US-Arbeitsmarktbericht noch ein richtiges Highlight auf der Agenda. Entsprechend ruhig dürfte der Handel bis zur Veröffentlichung der Daten am frühen Nachmittag ausfallen. Volkswirte rechnen mit einer unveränderten Arbeitslosenquote von 8,5 Prozent sowie rund 150.000 neu geschaffenen Stellen im Januar. Nachwirkungen auf den Markt könnte auch noch eine Parlamentsanhörung von Fed-Chef Ben Bernanke haben. "Wir beobachten die Situation permanent und werden alle verfügbaren Schritte ergreifen, um das US-Finanzsystem und unsere Wirtschaft davor zu schützen", sagte Bernanke mit Blick auf die europäische Schuldenkrise.
Kursinformationen und Charts
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DAX
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6339,94 |
[24.05] |
+0,38% |
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Dow Jones
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12454,83 |
[-74.92] |
-0,60% |
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Von den Weltbörsen kommen keine klaren Vorgaben. In den USA schloss der Dow Jones wenige Punkte tiefer bei 12.705 Punkten. Der marktbreite
S&P 500 rückte um 0,1 Prozent auf 1326 Zähler vor. Besser lief es hingegen erneut für Technologieaktien. Der Nasdaq Composite verbuchte einen Aufschlag von 0,4 Prozent auf 2860 Zähler. In Tokio schloss der Nikkei 0,5 Prozent tiefer bei 8831 Zählern. Unter Druck geriet auch der Aktienmarkt in Südkorea, während die Börsen in Hongkong, Shanghai, Singapur und Taiwan freundlich tendierten.
Auch an den Devisenmärkten rücken die Arbeitsmarktdaten im Handelsverlauf verstärkt in den Vordergrund. Der Euro pendelt seit Wochenbeginn in einer Range zwischen 1,305 und 1,32 Dollar und steht am Morgen bei 1,314. Sollten die Daten besser als erwartet ausfallen, könnte die Risikoneigung der Investoren steigen, was den Dollar eher belasten sollte. Gegenwind droht der Gemeinschaftswährung hingegen durch die stockenden Verhandlungen über den griechischen Schuldenschnitt. Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker hatte die Gespräche in Griechenland am Vortag als "extrem schwierig" bezeichnet. Edelmetalle sind hingegen weiterhin gesucht: Gold steht derzeit gut 2,4 Prozent über dem Wochentief vom Montag.
DAX im Fokus
Die laufende Berichtssaison legt zum Wochenschluss eine Pause ein. Entsprechend wenig Impulse gibt es für den Handelsauftakt in Frankfurt. Das Thema Griechenland dürfte daher zumindest bis zur Veröffentlichung der US-Daten im Mittelpunkt bleiben. "Es ist überraschend, wie geduldig die Anleger auf eine Vereinbarung zu Griechenland warten", meint Stan Shamu, Marktstratege von IG Markets.
Der
DAX wird kurz vor Handelsbeginn um 0,1 Prozent tiefer bei 6648 Punkten gesehen. Munich Re sowie die Telekom sind zunächst gesucht.
Aktionäre von
Bilfinger Berger werden künftig wohl nicht mit einer höheren Dividende rechnen können. "Unsere Dividendenstrategie wird sich nicht ändern. Wir werden weiterhin etwa die Hälfte ausschütten. Der Rest fließt in das Unternehmen, vor allem in Akquisitionen", sagte Vorstandschef Roland Koch.
Im Kleinwertesegment
SDAX könnten die Papiere von Cewe Color auf Interesse stoßen. Das Unternehmen baut sein Engagement im Online-Druckmarkt aus und kauft die Dresdener Online-Druckerei Saxoprint. Die Akquisition, die rückwirkend zum 1. Januar vollzogen werden solle, werde vollständig aus Eigenmitteln finanziert.
Teil 2: Der Ausblick auf die bedeutendsten Termine des Tages
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FTD.de, 03.02.2012
© 2012 Financial Times Deutschland,
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