Kursinformationen und Charts
|
DAX
|
6339,94 |
[24.05] |
+0,38% |
|
|
In Asien hielten sich die Aufschläge dennoch in Grenzen, da die Entwicklung im Markt bereits überwiegend eingepreist war. Zudem kamen wenig erfreuliche Konjunkturmeldungen aus Japan.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der drittgrößten Volkswirtschaft schrumpfte im Schlussquartal 2011 um 0,6 Prozent und damit doppelt so stark wie angenommen. Der Nikkei-Index schloss um 0,6 Prozent höher bei 8999 Punkten. Der Shanghai-Composite verlor 0,2 Prozent.
Auch an den Devisenmärkten fiel die Reaktion verhalten aus. Der
Euro kletterte im asiatischen Handel zeitweise auf 1,3271 Dollar, ein Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem Vortag.
Die Kurse zweijähriger griechischer Staatsanleihen legten kräftig zu. Im Gegenzug fielen die Renditen um gut 13,39 Prozentpunkte auf 169,55 Prozent. Längerlaufende Anleihen profitierten dagegen nicht von dem Parlamentsvotum. Das deutet darauf hin, dass Anleger nach dem Parlamentsvotum zwar mit einem neuen Hilfsprogramm für die nächsten Jahre rechnen - danach aber weiterhin eine Staatspleite befürchten.