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Merken   Drucken   20.08.2010, 16:46 Schriftgröße: AAA

DAX & Stoxx-Schlussbericht: Die 6000er Marke hält  

Zum Handelsschluss hin wurde es noch einmal spannend, aber der DAX verteidigt die runde Marke. Schuld an der Misere an den Aktienmärkten sind Sorgen um die fragile Konjunkturlage in den USA. von Thomas Spinnler, Frankfurt
Der DAX  schloss 1,2 Prozent leichter bei 6005 Punkten. Experten werden es als gutes Zeichen werten, dass der deutsche Leitindex seinen Fall über der Marke der 6000 Punkte stoppte. Sein Verlaufshoch hatte der Dax in dieser Woche bei 6229 Punkten. Der Stoxx 50  verlor 0,3 Prozent. In Paris sackte der CAC 40  um 1,3 Prozent ab, der FTSE 100  in London ging 0,3 Prozent leichter aus dem Handel. Fallende Kurse an der Wall Street hatten die negative Tendenz in Europa zum Handelsende hin verschärft.
Anhaltende Konjunktursorgen setzten den Aktienmärkten zu: "Die Angst vor einer deutlichen Abkühlung der globalen Wirtschaft steckt einfach im Markt drin und wird sich dort wohl auch halten", sagte ein Händler. Insbesondere alarmierende Nachrichten aus den USA belasteten: "Bislang sieht es aber noch eher danach aus, dass der US-Konjunkturmotor lediglich ins Stottern kommt und nicht komplett abgewürgt wird", erwarten die Experten der Postbank.
"Da der Aktienmarkt auf schwache US-Daten zuletzt entsprechend negativ reagiert hat, können vereinzelt besser als erwartet ausfallende Veröffentlichungen zu einer vorübergehenden Entspannung beitragen. Grundsätzlich aber dürften die Daten kaum so gut ausfallen, dass sie den Markt zu neuen Höhen treiben", schreibt LBBW-Analyst Steffen Neumann. Für Neumann sind Kurse unterhalb der 6000er Marke im DAX Kaufgelegenheiten, da Anlagealternativen angesichts neuer Niedrigrekorde bei den Renditen für Staatsanleihen kaum attraktiv seien.
Im DAX schaffte es lediglich Volkswagen  mit plus 0,4 Prozent in die Gewinnzone. Eon  hatte sich lange Zeit an der Spitze gehalten, der Energieversorger ging schließlich aber mit einem Abschlag von 0,1 Prozent aus dem Handel. Topmanager sorgen sich um die Gewinne der Energiekonzerne und kritisieren Regierungspläne über neue Energiesteuern. Sie fordern zudem, eine zukunftsträchtige Energiepolitik müsse auch die Kernenergie beinhalten. Zu den Unterzeichnern des Appells zählen Josef Ackermann , der Chef der Deutschen Bank , BASF-Chef Jürgen Hambrecht , Eon-Chef Johannes Teyssen sowie der Manager der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft, Oliver Bierhoff. Die Initiative schaltete Anzeigen unter dem Titel: "Mut und Realismus für Deutschlands Energiezukunft". 2009 Jahr hatte Eon mehr als 8 Mrd. Euro verdient.

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DAX 6692,96    -1,41%  -95.84
CAC 40 3373,14    -1,51%  -51.57
    % 
Euro Stoxx 50 2480,76    -1,65%  -41.58
  • FTD.de, 20.08.2010
    © 2010 Financial Times Deutschland,
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  DAX 6692,96  [-95.84 -1,41%
  Euro Stoxx 50 2480,76  [-41.58 -1,65%
  Dow Jones 12768,27  [-122.19 -0,95%
  Nasdaq Composite 2905,52  [-21.71 -0,74%
  Euro 1,3185 USD  [-0.009 -0,68%
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