Wahlbörse 2005
Die SPD hat sehr leicht um 0,2 Prozent auf 30,57 Wahleuro zugelegt (Stand 13:30 Uhr, Freitag), die Union kann 0,17 Prozent auf 40,78 Wahleuro gewinnen. Leichte Verluste registriert die FDP mit minus 0,39 Prozent auf 7,76 Wahleuro. Nach wie vor drittstärkste Kraft im Wahlbörsen-Parteienspektrum ist die Linkspartei, auch wenn sie 0,65 Prozent auf 9,25 Wahleuro verloren hat. Die Grünen verbuchen mit einem Plus von 0,25 Prozent auf 8,14 Wahleuro minimale Gewinne.
An der FTD-Wahlbörse beteiligen sich inzwischen mehr als 1800 Mitspieler. Ein Einstieg ist jederzeit möglich, die Wahlbörse schließt erst am Morgen des Wahltags. Eingesetzt werden kann ein Betrag zwischen 5 und 50 Euro, der dann im Verhältnis 1 zu 10.000 in Wahleuro umgetauscht wird. Der Einsatz kann später nicht mehr aufgestockt werden.
Bewegung in den Nebenmärkten
Am Koalitionsmarkt notierte ein Bündnis aus Union und FDP unverändert bei 61 Wahleuro. Deutliche Aufschläge gab es dagegen für die große Koaliton, die ein Plus von 1,37 Prozent auf 37,50 Wahleuro verbuchen kann.
Deutliche Bewegung gab es an den Nebenmärkten "Linkspartei im Osten" und "Kirchhof als Minister". Die Wahrscheinlichkeit, dass die Linkspartei in den neuen Bundesländern und Berlin stärkste Kraft wird, wurde an der Wahlbörse zuletzt mit 32,43 Prozent eingeschätzt, ein Rückgang um 2,82 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit, dass Kirchhof Minister wird, schätzten die Händler nur noch mit 58,70 Prozent ein, nach 61,2 Prozent am Vortag.
Kursausschläge gab es auch am Markt "Stoiber nach Berlin". Die Ja-Aktie notierte zuletzt bei 27,73 Wahleuro, gegenüber dem Vortag ein Minus von 2,46 Prozent.