Mit Leidenschaft investieren. Das leisten sich einige deutsche Unternehmen mit ihren großen Kunstsammlungen. Die FTD stellt vierteljährlich Lieblingsstücke von Kuratoren dieser Sammlungen vor.
| Die Künstlerin |
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| Vita Martina Wolf spricht von einer "schrägen DDR-Biografie". Die 1967 im sächsischen Wurzen geborene Künstlerin findet spät zu ihrer Passion. Erst nach einem staatlich verordneten Umweg über ein Sonderpädagogikstudium beginnt sie mit 30 ein Kunststudium in Dresden. Nach ihrem Abschluss widmet sie sich stärker ihren Videoprojekten. Durch Stipendien finanziert, geht sie auf Ideensuche in Moskau und den USA. Diesen Herbst kehrt sie als Stipendiatin der Hessischen Kulturstiftung nach Moskau zurück, um ihre erste vertonte Videoarbeit zu realisieren. |
| Preise Seit 2005 vertritt die Dresdner Galerie Baer die Künstlerin. Im Portfolio der Galerie ist Wolf durch ihren Fokus auf Videoarbeiten die Exotin. Von der Dreierauflage einiger Videoarbeiten, die je 2800 bis 5500 Euro kosten, ist oft nur noch eine Arbeit verfügbar wie beispielsweise von der Sequenz "Treppe" (zu sehen auf www.martinawolf.de). Wolfs eher kleinformatige Fotoarbeiten liegen bei 900 bis 1750 Euro. Baer findet es verfrüht, von einer Preisentwicklung zu sprechen. Doch hat sich zum Beispiel das Video "Fahrstuhl" seit 2005 um 50 Prozent verteuert. |
Teil 2: "Videoarbeiten faszinieren mich"