Kursinformationen und Charts
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DAX
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6339,94 |
[24.05] |
+0,38% |
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MDAX
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10196,44 |
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"Wenn das Griechenland-Paket verschoben wird, wäre das natürlich ein hartes Stück", sagte Christian Schmidt, Aktienmarkt-Analyst bei der Helaba. "So ganz überraschend käme das nicht, schließlich wurde die Entscheidung über die Rettungsgelder schon mehrfach vertagt. Klar ist bislang nur, dass die Rettung Griechenlands weiterhin mit vielen Fragenzeichen und Unklarheiten verbunden ist."
Gestützt wurden die europäischen Indizes von der Ankündigung der chinesischen Zentralbank, sich stärker im Kampf gegen die Euro-Krise zu engagieren. China werde über den Internationalen Währungsfonds und den Euro-Rettungsschirm EFSF eine größere Rolle bei der Lösung der Probleme in Europa spielen, sagte Zentralbank-Gouverneur Zhou Xiaochuan. "Die Hoffnung auf chinesische Schützenhilfe hilft dem Markt", sagte ein Börsianer.
Daneben sorgte die französische
BNP Paribas mit ihrem Quartalsergebnis für Optimismus in der Bankenbranche. Neben dem höher als erwartet ausgefallenem Gewinn machte vor allem der Umstand Mut, dass BNP die strengeren Kapitalvorgaben der europäischen Aufsicht bereits sechs Monate vor Inkrafttreten erfüllt hat. Der Bankenindex legte um 1,7 Prozent zu. Im DAX gewannen die Titel von
Deutsche Bank und
Commerzbank bis zu drei, beziehungsweise 2,2 Prozent. Der ungewisse Ausgang der Griechenland-Verhandlungen machte den Anstieg im Handelsverlauf aber wieder zunichte, so dass die Deutsche Bank mit einem mageren Plus von 0,4 Prozent aus dem Handel ging, während bei der Commerzbank-Aktie ein Minus von 0,6 Prozent stand. Im Pariser Leitindex CAC40 führten BNP die Gewinnerliste mit einem Plus von 4,1 Prozent an,
Societe Generale war mit einem Aufschlag von 2,2 Prozent ebenfalls gefragt, die Anteilsscheine von
Credit Agricole drehten ins Minus und beendeten den Tag 0,7 Prozent schwächer.