ETF-Sparpläne im Konditionenvergleich
Indexfonds eignen sich dank ihrer geringen Kosten gut für den langfristigen Vermögensaufbau. Zahlreiche Studien belegen, dass Fondsmanager ihren Vergleichsindex auf lange Sicht ohnehin nicht schlagen - daher sind Indexinvestments so beliebt. ETFs verzichten auf aktives Management, was Gebühren spart: So kommt der Dax-ETF von Comstage mit 0,12 Prozent Verwaltungsvergütung im Jahr aus, aktiv verwaltete Fonds kosten meist mehr als das Zehnfache.
Wer sich für einen Sparplan interessiert, muss allerdings wissen, dass die Gebührenmodelle der Banken die Kostenvorteile für Sparer oft wieder aufzehren. ETFs werden an der Börse gehandelt. Statt des Ausgabeaufschlags, der sonst meist fünf Prozent ausmacht, fallen Ordergebühren an - und die sind alles andere als zu vernachlässigen.
Wer zum Beispiel über Comdirect 25 Euro im Monat in einen ETF spart, zahlt pro Transaktion 2,60 Euro - das sind stolze 10,4 Prozent. Ein ETF-Investment wäre damit deutlich teurer als jede normale Fondsorder, zumal viele aktiv gemanagte Fonds bei Comdirect mit reduziertem Ausgabeaufschlag zu bekommen sind. Daher gilt: Lieber quartalsweise größere Raten sparen. Am günstigsten bei kleinen Sparraten ist Cortal Consors - dort fallen pauschal zwei Prozent je Order an.