US-Börsenschluss: Angst vor Anschlägen schwächt 'Santa-Claus-Rally'
Terrorwarnungen in den USA haben die Stimmung an der Wall Street gedrückt. Zwar blieben die Kurse an den US-Börsen stabil, Analysten hatten jedoch mit einer "Santa-Claus-Rally" gerechnet - einem deutlichen Kursaufschwung zu Weihnachten. von Eva Schweitzer
Die Kurse stiegen jedoch nur leicht. Der Nasdaq Composite legte 0,3 Prozent zu. Der S&P 500 gewann 0,4 Prozent. Der Dow Jones stieg um 0,6 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit 19 Monaten. Die Umsätze fielen angesichts der bevorstehenden Feiertage schwach aus.
Die Aktien der Fluglinien verloren auf Grund der Terrorwarnung. Zu den Gewinnern zählten die Automobilbauer Ford und General Motors. Letztere erreichten ihr Jahreshoch. Ford stiegen gar um mehr als sieben Prozent, nachdem der Konzern eine positive Gewinnprognose abgegeben hatte. Auch Alcoa,Caterpillar und Honeywell zogen an, ebenso wie Wal-Mart, obwohl das Weihnachtsgeschäft hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Allerdings hatte sich Goldman Sachs positiv zu der Aktie geäußert. Home Depot,Sears und Exxon gaben dagegen nach.
Im Hightech-Bereich legten Convergys zu, nachdem der Dienstleister den Mobilfunkanbieter Sprint als Kunden gewinnen konnte. Auch die Aktie von Softwarehersteller Oracle schloss im Plus. Der Quartalsgewinn hatte in der vergangenen Woche die Erwartungen der Anleger übertroffen. Dagegen verloren die Aktien von Microsoft und Intel.
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