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Derzeit spielten die Regierungen und Notenbanken die verschiedenen Optionen für Griechenland-Hilfen durch, sagten in Berlin mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Eine Möglichkeit seien bilaterale Hilfen. "Ich würde das als gute Nachrichten für die Börse betrachten", sagte John O'Brien von MKM Partners. Schließlich seien die Länder in der Lage, Griechenland unter die Arme zu greifen.
In den vergangenen Handelstagen hatten die Sorgen über Griechenland auch die Kurse an der Wall Street deutlich belastet. Anleger fürchteten eine neue Welle der Finanzkrise. Jetzt gebe es Hoffnung auf eine Lösung der Probleme, sagte Richard Sichel von Philadelphia Trust Co. Die Investoren könnten deshalb ihren Blick auf die Konzerne lenken.
Hier überraschte vor allem die United-Airline-Mutter
UAL mit einem Plus von 9,5 bis 11,5 % im Januar beim Umsatz je angebotenem Sitzkilometer. Die Aktien schossen an der Nasdaq fast 18 % in die Höhe, die Titel der American-Airlines-Mutter
AMR gewannen knapp 14, und Delta Airlines stieg um mehr als 10 %.
Coca-Cola profitierte im vierten Quartal von einer regen Nachfrage aus China, Indien und Brasilien und glich damit die Schwäche auf dem Heimatmarkt aus. Die Aktien des weltgrößten Getränkeherstellers legten daraufhin 2,6 % zu. Caterpillar-Papiere gewannen 5,4 %, nachdem Morgan Stanley den Industriekonzern heraufgestuft und der gesamten Branche bessere Aussichten attestiert hatte. Die Fast-Food-Kette McDonald's machte im Januar vor allem in seinen ausländischen Filialen gute Geschäfte und wurde an der Börse mit einem Plus von gut 1 % belohnt.
Warner Music fuhr einen unerwartet geringen Verlust ein, weil gute Geschäfte in Großbritannien und Frankreich die sinkende Nachfrage in den USA und in Japan auffangen konnten. Die Aktie stieg um knapp 5 %.