Wer treibt die Griechen in die Pleite?
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Antwort 1:
Griechische Politiker
40%
Antwort 2:
Die Bundesregierung
4%
Antwort 3:
Die EU-Kommission
3%
Antwort 4:
Die EZB
2%
Antwort 5:
Alle zusammen
39%
Antwort 6:
Niemand. Die schaffen das
12%
13193 Stimmen
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Deshalb der Rat der Euro-Pessimisten: Hände weg vom DAX und rein in deutsche Anleihen. Für US-Banken hingegen könnte es schwer werden, denn auch dort haben sich inzwischen griechische Schulden in beträchtlicher Höhe angehäuft.
Wie sehr sich die Bilder doch gleichen. Vor ziemlich exakt einem Jahr hatten die Proteste in Athen die Kurse gedrückt. Von April bis Juli verlor der Dow Jones rund 14 Prozent. Seit Ende April dieses Jahres ging es mit Blue Chips rund sieben Prozent nach unten. Im vergangenen Jahr folgte dann ab August der Aufschwung an den Märkten.
Nur, der Unterschied zur Situation vor zwölf Monaten ist: Im Sommer 2010 hatte Notenbankchef Ben Bernanke mit QE2 (Quantitative Easing) zugesichert, weitere 600 Mrd. Dollar in den Markt zu pumpen. Und US-Präsident Barack Obama hatte gegen Ende des Jahres mit der Ankündigung, die Steuererleichterungen seines Vorgängers zu verlängern, für weiteren Auftrieb an der Börse gesorgt.
Ohne Hilfe aus Washington dürfte es für die Aktienmärkte schwer werden, einen ähnlichen Turnaround wie 2010 zu schaffen. Doch da ist auch noch die Schuldenkrise im eigenen Land. Ein Händler meinte lapidar: Wenn Griechenland Inseln verkaufen muss, um sein Schuldenproblem zu lösen, dann sollten sich die USA mindestens damit abfinden, Hawaii zu verhökern.