Wer sein Depot hin und wieder anpasst, erzielt höhere Erträge als ein Investor, der stur am einst gewählten Portfolio festhält. Zu viele Kauf- und Verkaufsaufträge sollten Anleger allerdings nicht aufgeben, sonst fressen die Transaktionskosten den Gewinn auf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Schweizer Analysehauses Fundexplorer.
Fundexplorer-Chef Jakob Baur ging der Frage nach, wann es sich lohnt, sein Depot wegen Kursänderungen am Aktien- und Rentenmarkt zu "rebalancieren", also das einmal gewählte Gewicht der Anlageklassen wiederherzustellen. Die Bankgebühren veranschlagte er mit einem Prozent des Vermögens pro Jahr, dazu kommen 0,15 Prozent pro Umschichtung und 0,35 Prozent Fondsgebühren - Baur plante mit billigen Indexfonds (ETFs).