Angesichts der Rally, die den Feinunzenpreis kurzzeitig über 1000 $ schnellen ließ, sind Korrekturen jederzeit möglich. Einen Schutz vor Kursverlusten bietet der "Gold Protect Tracker 50.160", den Credit Suisse bis 16. März zur Zeichnung anbietet. Bei diesem währungsgesicherten Papier (ISIN DE000CS0DQL2) ist eine Barriere bei 50 Prozent des Ausgangsniveaus eingebaut. Wird diese Marke - auf aktueller Kursbasis wären das rund 495 $ - bis zum Ende der Laufzeit am 19. März 2012 nicht verletzt, erfolgt die Rückzahlung mindestens zum Nennwert von 100 Euro.
Liegt das Edelmetall gegenüber dem Startwert im Plus, partizipieren Anleger wie bei einem Tracker eins zu eins an der Performance, allerdings nur bis zu einer Obergrenze (Cap) von 160 Prozent des Ausgangsniveaus. Das entspricht unter Berücksichtigung des Agios einem maximalen Ertrag von 16,4 Prozent pro Jahr. Der Cap entspräche einem Feinunzenpreis von 1584 $. Einige Analysten halten einen solch Anstieg durchaus für möglich.
Wer Gold noch mehr zutraut, kann zu einem vergleichbaren Produkt der HypoVereinsbank greifen, das ebenfalls in der Zeichnungsphase ist. Bei dem Papier mit dem Namen Komfort Cap Zertifikat (ISIN DEHV5AKG0) ist die Barriere ebenfalls bei 50 Prozent, der Cap aber bei 190 Prozent angesetzt. Bei einer Laufzeit bis 11. März 2013 beträgt die maximale Rendite 17 Prozent pro Jahr.
Sollten die Barrieren verletzt werden, erfolgt die Rückzahlung eins zu eins entsprechend dem am Laufzeitende aktuellen Goldpreis.