Schwache Konjunktur:Öl-Nachfrage in den USA bricht ein
Die rasant steigenden Treibstoffpreise verleiden den US-Bürgern das Autofahren. Unter anderem darum ist die Öl-Nachfrage im ersten Halbjahr so stark zurückgegangen wie seit 26 Jahren nicht mehr. Der Weltbedarf ist allerdings deutlich gestiegen.
Der Rückgang sei vor allem auf das langsamere Wachstum der US-Wirtschaft und die hohen Treibstoffpreise zurückzuführen, teilte die US-Energiebehörde EIA am Dienstag in ihrem Monatsbericht mit. Der Bedarf ist demnach im Schnitt um 800.000 Barrel pro Tag im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgegangen.
Gleichzeitig sei aber der Treibstoff-Verbrauch in Entwicklungsländern um 1,3 Millionen Barrel pro Tag gestiegen. Dadurch habe der weltweite Ölverbrauch im ersten Halbjahr um 500.000 Fässer pro Tag zugenommen, hieß es. Die USA sind der größte Ölverbraucher der Welt.
Der US-Ölpreis hat sich am Mittwoch unterdessen über der Marke von 113 $ eingependelt. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Leichtsorte West Texas Intermediate (WTI) 113,20 $ und damit 19 Cent mehr als am Vortag.
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