Bildung ist längst zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden. Ausgaben für Bildung sind Investitionen in die Zukunft. Etwa 100 Mrd. Euro geben die öffentlichen Haushalte in Deutschland jedes Jahr für Bildung aus; private Schulen und Hochschulen bilden nur eine kleine Minderheit. Alle Bildungsträger, Wirtschaft und Politik haben erkannt, dass Bildung nicht mehr ohne Vergleichbarkeit, Wettbewerb und Transparenz auskommt.
Die Financial Times Deutschland will mit ihrem neuen redaktionellen Schwerpunkt einen Beitrag dazu leisten, dass das Zukunftsthema Bildungswirtschaft in der Öffentlichkeit stärker zur Geltung kommt. "In dieser Form beschäftigt sich bisher kein Medium in Deutschland mit dem Bildungssektor. Wir wollen für alle Bildungsschaffenden und Entscheider im Bildungssektor die Adresse sein, wenn sie sich über die neuen Entwicklungen ihrer Branche informieren und austauschen wollen", sagt Steffen Klusmann, FTD-Chefredakteur.
Fundierte Analysen, anschauliche Reportagen, Porträts, Kolumnen und ein regelmäßiger Blick ins Ausland bilden die Hauptbestandteile der neuen Seiten. Die erste Ausgabe beschäftigt sich u.a. mit Schulmarketing, mit Bildung als exportfähiger Dienstleistung und mit neuen Berufsbildern wie Fundraiser. Außerdem wird Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan einen großen Kommentar zum Auftakt schreiben.
"Bildung" soll auch in Kürze auf FTD.de einen eigenen Bereich erhalten. In der zweiten Jahreshälfte plant die FTD außerdem eine Konferenz zur Bildungswirtschaft.
Für die Entwicklung und die Redaktion von "Bildung" ist Dr. Nikolaus Förster, Ressortleiter Agenda, verantwortlich.