Wo steht Deutschland anderthalb Jahre nach der Reformagenda 2010? Mit dieser Frage hat sich die Financial Times Deutschland im Rahmen ihrer Serie "Neues Deutschland" in zahlreichen Reportagen, Kommentaren, Berichten und Gastbeiträgen auseinandergesetzt. Zum Abschluss ihrer sechswöchigen Serie hat sie deutsche Werbeagenturen gefragt, wie sie den Umbruch im ehemaligen Wirtschaftswunderland darstellen würden. Die exklusiven Kampagnenentwürfe der Kreativen stellt die FTD in ihrer Ausgabe am 18.11. auf fünf Seiten im Agenda-Buch vor.
"Deutschland kann mehr als jammern", sind sich die Werber einig. In Dutzenden von Anzeigenmotiven haben sich die Kreativen dem Thema auf humorvolle Art genähert. So rufen Werber der Miami Ad School zum Beispiel Ausländer dazu auf, einen deutschen Rentner zu adoptieren und setzen dem "Exportweltmeister Deutschland" ein Denkmal - in Form eines Gartenzwerges vor einem Iglu. Die Agentur FCB präsentiert ein Anagramm, indem sie die Buchstaben "Bundesrepublik" neu zusammensetzt ("Ebbe und Pils Kur"). Und die Agentur BBDO zeigt George W. Bush in Großaufnahme - mit dem Zusatz: "Eigentlich geht’s uns doch gut." An der Aktion beteiligten sich neben den oben genannten Werbeagenturen Scholz & Friends, Grey, Kolle Rebbe, KemperTrautmann und Weigertpirouzwolf.
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