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Merken   Drucken   28.01.2010, 06:48 Schriftgröße: AAA

Apples neuer Tablet: Dem iPad fehlt noch Einiges zum Erfolg

Kommentar Apple-Fans werden kaum ohne das iPad auskommen. Aber kann Steve Jobs die Massen bekehren? von Helene Laube, San Francisco
Wenige Minuten nachdem Steve Jobs  in San Francisco das Objekt monatelanger Spekulationen enthüllt, beginnt in der Blogosphäre das iPad-Bashing. Die Mängelliste der Enttäuschten ist lang.
Sieht aus wie ein großes iPhone. Keine Kamera, also kein Video-Skypen auf der Couch. Telefonieren höchstens über einen VoIP-Anbieter. Keine austauschbare Batterie, keine austauschbaren Speicher, keine USB-Schnittstellen, zu teuer, zu langweilig. Und ein Pad ist auf Englisch nicht nur ein Block, sondern noch ganz viele andere Sachen, und halt auch eine Damenbinde. Darüber kann sich die Blogosphäre lange auslassen, das Web ist geduldig.
Daten zum iPad Jobs' neuer Coup
Apple  dürfte all das vorläufig kalt lassen. Bevor das iPhone in den Verkauf kam, waren sich die Blogger - und zahlreiche Experten - auch sicher, dass ein Flop programmiert sei. The rest is history, wie es auf Englisch so schön heißt.
Und dennoch: Die Herausforderung ist jetzt, die Millionen Menschen, die bereits mit Apples iPhone und iPod Touch telefonieren, surfen spielen, lesen, navigieren, Musik hören oder Videos schauen, zum Kauf eines weiteren, mindestens 499 $ teuren Touch-Bildschirm-Geräts zu bringen. Oder die, die bereits ein leichtes MacBook besitzen oder die, die bislang noch gar nichts von Apple-Geräten wissen wollen.
Der Tablet-Computer von Apple ist…

 

Der Tablet-Computer von Apple ist…

Zum Ergebnis Alle Umfragen

Ein Grund für den teils gedämpften Empfang, der der jüngsten Kreation aus dem Silicon Valley bereitet wurde, ist der Mangel an Deals mit Inhalteanbietern. Beobachter hatten auf revolutionäre Abo-Abkommen mit Hollywood, Verlagshäusern und anderen Inhalteanbietern spekuliert.
Bahnbrechende Inhaltekonzepte fehlen
Außer ein paar Partnerschaften mit Verlagen für E-Books kam aber nichts. Keine Präsentation etwa von noch nie da gewesenen, digital erweiterten und interaktiven Magazinen, keine Bezahlmodelle, mit denen Apple der gebeutelten Medienbranche einen lukrativen Weg in die digitale Zukunft zeigen sollte.
Aber die Enthüllung am Mittwoch war erst der Anfang. Um das iPad so lange wie möglich geheim zu halten, informierte Apple ein paar wenige Verlage und andere mögliche Entwickler von iPad-spezifischen Inhalten erst vor drei Wochen über die Hard- und Softwarespezifikation des Mobilcomputers.

Teil 2: Medienkonzerne basteln an neuen digitalen Magazinen

  • FTD.de, 28.01.2010
    © 2010 Financial Times Deutschland,
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Kommentare
  • 28.01.2010 20:02:35 Uhr   Dr. Bogdan: Dinge, die die Welt nicht braucht...

    ...heute: Das iPad.
    ist mir völlig unverständlich, warum Apple - wenn die Firma schon keine technische Revolution anbietet - so doch das MINIMUM an Altbekannten, wie WebCam, Flash-Technologie und mindestens einen USB-Port in der Teil eingebaut hat.
    Seien wir ehrlich: Das sind doch alles Pfennigsartikel ! Das ist doch am falschen Ende gespart...

    Ein gebrauchtes MacBook zum gleichen Preis bietet WESENTLICH MEHR Möglichkeiten !

  • 28.01.2010 13:47:51 Uhr   EdJumpsTheGun: eventuell großartig für nicht techies
  • 28.01.2010 13:38:04 Uhr   zephyroz: ideal für zuhause
  • 28.01.2010 13:22:03 Uhr   Harry Wessling: Massenprodukt für alle
  • 28.01.2010 13:07:30 Uhr   Chris: IPad
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