Die Geräte sollen die Medienbranche umwälzen, gespannt wartete die IT-Branche auf Apples neues Produkt, das iPad. Die Serie gibt einen Einblick in die neue Technik.
Apple verspricht mit dem iPad ein "magisches und revolutionäres Gerät". Das stimmt vor allem für jene Kunden, die es zum Schauen, Lesen und Spielen nutzen möchten. Wer arbeiten muss, braucht mehr. FTD.de macht den Test. von Helene Laube, San Francisco
Keine Frage, das iPad verführt. Von außen wirkt es kühl und elegant - geräuschloses Understatement. Das Feuer kommt von Innen. Ein Knopfdruck, und das iPad ist eingeschaltet. Langwieriges Hochfahren entfällt. Fotos und Filme, Buchtitel und Plattencover funkeln richtiggehend auf dem hochauflösenden Glasbildschirm.
Die Programme öffnen sich mit Apples speziell entwickeltem, stromsparendem Prozessor in Sekundenschnelle. Das Internetsurfen ist schnell und dank des fast zehn Zoll großen Bildschirms um Längen besser als etwa mit dem iPhone.
Die Batterie hat offenbar Ausdauer: Nach 24 Stunden FTD-Test - mit Surfen, Apps herunterladen und Musik- und Videowiedergabe - zeigt das Gerät noch über die Hälfte der Laufzeit an. Die meisten der rund 150.000 iPhone-Anwendungen sind auch auf dem iPad zu haben, über 1000 bereits in einer iPad-optimierten Version. Den berührungsempfindlichen Bildschirm steuert man per leichtem Fingerdruck. Keine Maus, keine Kabel - nichts kommt zwischen den Nutzer und sein iPad.
Tablet-Computer
So funktioniert das iPad
Aber schnell wird auch klar: Das iPad ist in erster Linie ein Zurücklehngerät. Es ist Fabelhaft zum Konsumieren, aber unpraktisch zum Produzieren. Wer längere Mails schreiben, mehrere Programme gleichzeitig bedienen und Texte, Tabellenkalkulationen und Präsentationen erstellen will, braucht mehr. Das iPad geht mit auf Geschäftsreise? Smartphone und Laptop sollte man gleich mit einpacken. Das iPad ist - noch - kein Ersatz dafür.
Aus Sicherheitsgründen möchten wir Ihre E-Mail-Adresse bestätigen.
Klicken Sie bitte dazu den Aktivierungs-Link, den wir Ihnen
gerade per E-Mail an zugesendet haben.
Welches sind die Top-Internetmarken, auf die wir nicht mehr verzichten wollen? Entdecken Sie alle wichtigen News, Hintergrundinformationen, Bilder und Infografiken zu den Top-Internetmarken von Amazon bis Twitter.mehr
Kursverluste, Ärger mit Behörden und der Nasdaq: Das Börsenparkett ist zu glatt für Facebook. Die Internetstars aus Kalifornien sehen am Aktienmarkt aus wie Anfänger. Damit es Ihnen nicht so geht: Testen Sie Ihr Börsenwissen.
Bei einem Verlust von 30 Prozent - wie stark müsste der Aktienkurs steigen, damit Sie wieder beim Anfangsniveau angelangt sind?
Orderbird erweitert seine Kassen-App. Die neue Version verbindet alle Geräte eines Restaurants und fasst ihre Umsätze in einem einzigen Tagesbericht zusammen. Zur Belohnung fliegen die Gründer mit allen Mitarbeitern nach Portugal. mehr
Die eigene Bundesligasendung im Internet-TV der Telekom ist Geschichte. Der DAX-Konzern vermarktet ab der Bundesligasaison 2013/2014 das Produkt des Konkurrenten Sky - und ist einen medienpolitischen Konflikt los. mehr
Apple beglückt auch die Mitarbeiter, wenn den Aktionären Dividenden ausgeschüttet werden. Vorstandschef Tim Cook verzichtet indes auf seine Ansprüche - und damit auf 75 Mio. Dollar. mehr
Börsen- und Finanzmarktdaten:
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch die Interactive Data Managed Solutions
AG. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!