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  Cebit 2010 FTD-Serie: Grün und wolkig

Die Cebit steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Sicherheit. Zudem spielen Themen wie Green-IT und Cloud Computing vom 2. bis zum 6. März wieder eine wichtige Rolle in Hannover. FTD.de präsentiert in seinem Spezial Fakten, Neuigkeiten und Hintergründe.

Merken   Drucken   23.02.2010, 13:55 Schriftgröße: AAA

Techniktrends der Cebit: Das Internet wird dreidimensional

Auf der großen Leinwand hat es angefangen. Bald soll das Heimkino folgen - der Startschuss für das 3D-Filmerlebnis ist erfolgt. Forscher arbeiten bereits daran, auch das Internet dreidimensional zu machen. Das und mehr ist auf der Cebit zu bestaunen. von Klaus Gürtler
Die neuen Computer und Smartphones bieten durchgängig mehr Leistung bei geringerem Energieverbrauch, und viele Hersteller feilen auch am Design, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Schöner und vor allem dreidimensional soll die Zukunft nicht nur im Kino, sondern auch auf dem heimischen Fernseher und PC sein.
Dockingstations Ein Zuhause für iPhone und iPod
Durch die Erfolge von Filmen wie "Ice Age 3" oder "Avatar" ist 3D in aller Munde. Die dreidimensionale Darstellung ist einer der Trends nicht nur dieser Cebit, sondern wohl auch der nächsten Jahre. Bis die 3D-Technik wirklich den Massenmarkt erreicht, dürfte noch einige Zeit vergehen. Die Cebit zeigt in ihrem Schwerpunkt "Next level 3D" und im "Future parc", was es derzeit schon an Hard- und Software für Kino, Home und Office gibt. In "Next level 3D" gibt es auch ein 3D-Kino mit 40 bis 50 Plätzen.
Was technisch beim 3D-Fernsehen schon möglich ist, zeigt beispielsweise die Fraunhofer-Gesellschaft, die ein Fernsehstudio für 3D-Live-Produktionen präsentiert. 3D-Brillen für Fernsehen oder Computerspiele präsentieren unter anderem der Grafikspezialist Nvidia  mit seiner 3D Vision-Shutterbrille und Carl Zeiss  mit seiner Cinemizer Plus. Am Stand von Carl Zeiss kann man auch gleich die 3D-Spielwelt von "Avatar" selbst an der PlaysStation 3 erleben. Der Computerhersteller Acer zeigt auch einen Projektor, der Filme und Spiele in dreidimensionalen HD-Bildern auf die Wohnzimmerwand projiziert.
Dreidimensional ohne Brille
Wie auch ohne Brille 3D-Bilder auf dem Bildschirm entstehen können, zeigt die Hamburger Firma Seefront. Sie stellt eine Technologie vor, die normale Displays in autostereoskopische 3D-Bildschirme verwandelt. Möglich wird dies durch einen speziellen Monitoraufsatz. In dieser Form aufgerüstete Displays gibt es bereits von Eizo.
Im Internet ist von der schönen neuen 3D-Welt noch nicht so viel zu sehen. Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und das Intel Visual Computing Institute der Saarland Universität zeigen auf der Cebit aber erstmals mit XML3D eine Technologie, die das Internet-Format HTML um 3D-Fähigkeiten erweitert. Es werden auch Möglichkeiten vorgestellt, schon jetzt interaktive 3D-Szenen direkt in beliebige Webseiten einzubauen.

Teil 2: Kleine und sparsame Rechner im Trend

  • AP, 23.02.2010
    © 2010 Financial Times Deutschland,
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