FTD.de » IT + Medien » Computer+Technik » Bildschirm treibt iPad-Preis hoch

Merken   Drucken   07.04.2010, 12:54 Schriftgröße: AAA

Teure Einzelteile: Bildschirm treibt iPad-Preis hoch

Aufschrauben, rausnehmen, bewerten: So gehen die Marktforscher von iSuppli bei ausgesuchten Produkten aus der Welt der Unterhaltungselektronik vor. Apple muss für sein iPad ordentlich in Vorleistung treten, haben die Analysten herausgefunden. Allein der Bildschirm kostet fast 100 $.
Die Komponenten des günstigsten Tablet-Rechners von Apple  kosten laut iSuppli 259,60 $. Die Einstiegsvariante ist in den USA seit vergangenem Samstag für 499 $ plus Steuern erhältlich. Beim 699 $ teuren Spitzenmodell mit viermal so viel Speicherplatz und zusätzlicher Mobilfunkanbindung summieren sich die Einzelteile auf 348,10 $. Hinzu kommen Kosten für die Software-Entwicklung, für Vertrieb und Werbung.
Internet-Tablets Das sind die Rivalen des iPad
Die Kosten der Einzelteile liegen damit in Relation mit denen von Smartphones, deren Verkaufspreis im Schnitt bei 400 bis 600 $ und deshalb unterhalb des iPad liegen. Für das iPhone der neuesten Generation beispielsweise hatte iSuppli Materialkosten von knapp 179 $ ausgemacht, das von Google  erste direkt vertriebene Handy Nexus One kostet in der Summe seiner Teile 174 $, das Motorola -Modell Droid 188 $.
Das teuerste Teil des iPad ist der berührungsempfindliche Bildschirm, der nach der iSuppli-Kalkulation 95 $ kostet. Allein das Display treibt die Gesamtkosten deutlich über die von Smartphones. Der von Apple selbst entwickelte Prozessor liegt bei 26,80 $, das Aluminium-Gehäuse bei 10,50 $. Apple habe mehr Chips verbaut als vermutet, sagte iSuppli-Analyst Andrew Rassweiler am Mittwoch der Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg. Alleine drei Chips seien dafür da, die Fingerbewegungen auf dem Bildschirm zu erfassen. Apple wollte sich dazu nicht äußern.
Der Verkauf des iPad war am Samstag erfolgreich gestartet. Allein am ersten Tag setzte der US-Technologiekonzern mehr als 300.000 Stück ab. Vor den Läden bildeten sich lange Schlangen. Mit dem iPad versucht Apple einen Markt zu beleben, der seit Jahren brachliegt. Bislang waren die schlanken Tablet-Computer mit ihren Touchscreens den Kunden zu teuer, zu kompliziert und schienen kaum Vorteile im Vergleich zu klassischen Notebooks zu haben.
Apple rechnet sich Erfolge aus, weil viele Zusatzprogramme - so genannte Apps - vom iPhone übernommen werden können. Medienhäuser liefern zudem extra elektronische Bücher, Videos oder Nachrichtenseiten zu. Die Deutschen müssen auf Apples neuestes Produkt noch bis zum Monatsende warten. Euro-Preise stehen noch nicht fest. In der Vergangenheit hatte Apple seine Produkte im Euroraum meist zum Dollar-Preis verkauft, also nur das Währungszeichen ausgetauscht.
20:44:39 Kursinformationen und Charts
Name aktuell  absolut  
Apple 560,45 USD   -0,86%  -4.87
Google 591,12 USD   -2,08%  -12.54
    % 
  • dpa, 07.04.2010
    © 2010 Financial Times Deutschland,
Jetzt bewerten
Bookmarken   Drucken   Senden   Leserbrief schreiben   Fehler melden  

Newsletter:   Eilmeldungen IT + Medien

Geheimer Smartphone-Prototyp entdeckt? Wir flüstern es Ihnen sofort weiter.

Beispiel   |   Datenschutz
Tweets von FTD.de Tech-News

Weitere Tweets von FTD.de

Internetmarken - News, Info und Bilder
Internetmarken - Die Internetmarken im Überblick

Welches sind die Top-Internetmarken, auf die wir nicht mehr verzichten wollen? Entdecken Sie alle wichtigen News, Hintergrundinformationen, Bilder und Infografiken zu den Top-Internetmarken von Amazon bis Twitter.mehr

  Bilderserie Von BASF bis ThyssenKrupp Das deutsche Chefwechseljahr
 



20:44:37 Aktuelle Börsewerte
Name aktuell   
Microsoft 23,223 EUR   +0,72% 
Apple 447,135 EUR   -1,06% 
Google 471,554 EUR   -1,48% 
Intel 20,481 EUR   +0,19% 
Advanced Micro Devices 6,18 USD   +2,66% 
  24.05. Börsen-Quiz Machen Sie es besser als Facebook

Kursverluste, Ärger mit Behörden und der Nasdaq: Das Börsenparkett ist zu glatt für Facebook. Die Internetstars aus Kalifornien sehen am Aktienmarkt aus wie Anfänger. Damit es Ihnen nicht so geht: Testen Sie Ihr Börsenwissen.

Bei einem Verlust von 30 Prozent - wie stark müsste der Aktienkurs steigen, damit Sie wieder beim Anfangsniveau angelangt sind?

Börsen-Quiz: Machen Sie es besser als Facebook

Alle Tests

IT+TELEKOMMUNIKATION

mehr IT+Telekommunikation

MEDIEN+INTERNET

mehr Medien+Internet

COMPUTER+TECHNIK

mehr Computer+Technik

 
© 1999 - 2012 Financial Times Deutschland
Aktuelle Nachrichten über Wirtschaft, Politik, Finanzen und Börsen

Börsen- und Finanzmarktdaten:
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch die Interactive Data Managed Solutions AG. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!

Über FTD.de | Impressum | Datenschutz | Disclaimer | Mediadaten | E-Mail an FTD | Sitemap | Hilfe | Archiv
Mit ICRA gekennzeichnet

VW | Siemens | Apple | Gold | MBA | Business English | IQ-Test | Gehaltsrechner | Festgeld-Vergleich | Erbschaftssteuer
G+J Glossar
Partner-Angebote