Der US-Technologiekonzern IBM beglückt seine Aktionäre. Zum einem stockt das Unternehmen die Quartalsdividende um 13 Prozent auf 85 Cent pro Aktie auf (65 Euro-Cent). Das sei das 17. Jahr in Folge, dass IBM seine Ausschüttung anhebe, sagte der Konzern am Dienstag. Zum anderen kauft IBM für weitere 7 Mrd. Dollar eigene Aktien zurück - das treibt gewöhnlich den Kurs. Die Summe fließt zusätzlich zu den 5,7 Mrd. Dollar, die noch aus einem alten Aktienrückkauf übrig sind.
IBM kann eine Erfolgsgeschichte vorweisen. Der früher für seine PCs berühmte Hersteller hat sich zu einem IT-Dienstleister gewandelt und macht heute das meiste Geld mit Software, Services und Beratung. Selbst in Märkten, die gemeinhin als schwierig gelten, reüssiert IBM. Vor allem in Großbritannien und Spanien sei es zuletzt gut gelaufen, sagte Finanzchef Markt Loughridge. Das Unternehmen hob seine Gewinnprognose für das laufende Jahr an. Es rechne mit einem Ergebnis je Aktie von 15 Dollar, bislang war IBM von 14,85 Dollar ausgegangen.
Allein im ersten Quartal blieb ein Gewinn von unterm Strich rund 3,1 Mrd. Dollar hängen. "Seit dem Jahr 2000 haben wir mehr als 137 Milliarden Dollar in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen an unsere Anteilseigner ausgeschüttet", sagte die neue Konzernchefin Ginni Rometty. Die Aktie stieg um 1 Prozent.