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Merken   Drucken   28.12.2006, 21:46 Schriftgröße: AAA

Apple-Chef Jobs in Erklärungsnot  

Dossier Der Chef des Computerherstellers Apple, Steve Jobs, ist in das Zentrum des Skandals um Aktienoptionen geraten. Der Apple-Mitgründer erhielt im Jahr 2001 7,5 Millionen Optionen auf Apple-Aktien, ohne dass eine notwendige Genehmigung durch den Verwaltungsrat vorlag. von Richard Waters (San Francisco) und Heike Buchter (New York)
Was wusste er wann? Apple-Mitgründer und Chief Executive Officer ...   Was wusste er wann? Apple-Mitgründer und Chief Executive Officer Steve Jobs
Jobs ist selbst Mitglied in dem Gremium. Später wurden Dokumente gefälscht, um die fehlende Zustimmung zu verdecken. Das berichteten dem Unternehmen nahestehende Personen der Financial Times.
Die Affäre könnte Jobs, der als Ikone unter den US-Konzernchefs gilt, im schlimmsten Fall den Job kosten. "Was wusste er und, wann wusste er es - darauf kommt es an", sagt Robert Heim, Wertpapieranwalt und ehemaliger SEC-Ermittler, der FTD. "Eine strafrechtliche Ermittlung erhöht das Risiko. Er braucht eine gute Erklärung für die Vorgänge um die Optionsvergabe."
Mehr als 200 Unternehmen werden überprüft
Die Unterlagen über die Vorgänge im Jahr 2001 werden derzeit nach FT-Informationen von der US-Börsenaufsicht SEC geprüft. Am Freitag will Apple in einer verspäteten Pflichtmeldung die neu berechneten Ergebnisse für das dritte Quartal sowie für das Ende September abgeschlossene Geschäftsjahr vorlegen. Offen ist, ob das Unternehmen dann auch Angaben zu den jetzt bekannt gewordenen Vorwürfen machen wird. Ein Sprecher sagte, das Unternehmen habe der SEC die Ergebnisse einer internen Untersuchung zur Verfügung gestellt. Weitere Angaben machte er nicht.

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Apple 493,17 USD   +3,46%  16.49
  • Aus der FTD vom 29.12.2006
    © 2006 Financial Times Deutschland,
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