Das Smartphone "Treo 650"
Das teilten die Unternehmen am Montag in einer gemeinsamen Erklärung mit. "Das ist Ko-Konkurrenz (co-opetition)", zitiert das "Wall Street Journal"
Palm- Chef Ed Colligan in seiner Online-Ausgabe. Auch künftige Smartphones des kalifornischen Herstellers sollen mit der Blackberry-Software ausgestattet werden, mit der man E-Mails drahtlos über das so genannte Push-Verfahren empfangen kann.
Palm war lange Zeit Marktführer im Markt für Taschencomputer und Smartphones. Im Sommer hatte sich der Pionier aus dem kalifornischen Sunnyvale mit dem Kauf der Namensrechte an Palm endgültig von der Software-Division PalmSource des ehemals gemeinsamen Unternehmens getrennt. Zuletzt waren die Umsatzzahlen unter dem wachsenden Konkurrenzdruck allerdings immer weiter zurückgegangen. Im zweiten Quartal 2005 wurde das Unternehmen nach Angaben der Marktforschung Gartner von dem Blackberry-Hersteller RIM mit einem Marktanteil von 23,2 Prozent (Palm: 17,8 Prozent) deutlich überholt.
Vor allem in Unternehmen konnte sich der Blackberry dank seines mobilen automatischen E-Mail-Empfangs als beliebter Taschen-Computer etablieren. Der "Treo 650" soll mit der Fähigkeit, auch über einen sicheren mobilen Weg auf ein Unternehmensnetzwerk zugreifen zu können, ebenfalls für den professionellen Einsatz gedacht sein.