Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs hat Research in Motion zwar mehr verdient als erwartet. Die Prognose des Unternehmens enttäuschte allerdings die Analysten.
Der Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) hat im ersten Quartal mehr verdient erwartet. Ein zurückhaltender Ausblick auf das kommende Vierteljahr belastete die Aktie jedoch nachbörslich. Bei einem Umsatz von 3,42 (Vorjahreszeitraum: 2,24) Mrd. $ stieg das Ergebnis auf 643 (483) Mio $, wie das kanadische Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss mitteilte.
Analyst Peter Misek von Canaccord Adams zufolge enttäuschte das Unternehmen mit dem Ausblick auf das zweite Quartal, für das RIM einen Umsatz zwischen 3,45 und 3,7 Mrd. $ und ein Ergebnis zwischen 0,94 und 1,03 $ je Aktie prognostizierte. Im nachbörslichen Geschäft sackte die Aktie, die den regulären Handel an der Nasdaq mit einem Minus von knapp einem Prozent verlassen hatte, zeitweise um mehr als fünf Prozent ab. Im späteren Verlauf verringerte sich das Minus allerdings deutlich.
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