Eigener SenderDer Reiz von S-DMB liege auf der Hand, sagt Lim: "Die Kunden können überall und jederzeit fernsehen. Das ist großartiger Inhalt zu einem vernünftigen Preis." TU Media nimmt eine einmalige Anmeldegebühr von 20.000 Won (rund 16,50 Euro), danach werden 13.000 Won pro Monat fällig.
TU Media bietet 11 Video- und 26 Audiokanäle. TU strahlt zwei Nachrichtenkanäle, Musikvideos, Sport, Spiele und Zeichentrickfilme aus und betreibt mit Channel Blue auch einen eigenen Sender. Dort laufen Erfolgsshows wie "Desperate Housewives". Der Marktanteil liegt bei zehn Prozent, aber die beliebtesten Sender in diesem von Seifenopern besessenen Land sind die Drama-Kanäle. Telenovelas wie "Peurahaui Yeonin" (Liebende in Prag) erreichen 20 Prozent Marktanteil.
SK Telecom setzt große Stücke auf sein neues Angebot. Das Unternehmen hat über 250 Mio. Euro in das S-DMB-Projekt investiert, extra ein Sendezentrum gebaut und landesweit 800 zusätzliche Funkmasten installiert. Erst ab 4,5 Millionen Kunden werden schwarze Zahlen geschrieben, also "haben wir noch einen weiten Weg vor uns", sagt Lim.
Momentan blockiere der hohe Preis für die speziellen Handys noch den sofortigen Vorstoß in den Massenmarkt. "
Samsung und
LG haben Telefone auf den Markt gebracht, aber die sind sehr teuer", sagt Lim. "Diese hohen Preise schränken uns bei der Vermarktung unseres Dienstes ein."