DSL-Anschlüsse in Deutschland
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal um 5,2 Prozent auf 4,91 Mrd. Euro gestiegen, teilte die
Telekom in Bonn mit. Der Umsatz stieg um 3,5 Prozent auf 14,38 Mrd. Euro. Nach Steuern erzielte Europas größter Telekommunikationskonzern einen Gewinn von 1,01 Mrd. Euro nach 632 Mio. Euro im Vorjahr. Damit wurden die Erwartungen von Analysten nahezu bestätigt.
US-Mobilfunkkunden treiben Wachstum
Die Telekom konnte die Zahl der Mobilfunkkunden im ersten Quartal um 1,5 Millionen gegenüber dem Jahresende steigern. Neukunden wurden dabei vor allem bei der US-Tochter T-Mobile USA gewonnen. Im Vergleich zum Jahresende 2004 stieg die Zahl der Mobilfunkkunden in den USA im ersten Quartal um 957.000 auf 18,3 Millionen.
Der Umsatz von T-Mobile Deutschland sei in den ersten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2,2 Prozent zurückgegangen, hieß es. In Großbritannien war der Umsatzrückgang der Mobilfunktochter mit 12,8 Prozent noch stärker.
Harte Konkurrenz im DSL-Geschäft
Die Zahl der Kunden bei Breitbandanschlüssen (DSL) kletterte um 600.000 auf 6,7 Millionen gegenüber dem Vorquartal. Die Sparte Festnetz/Breitband schwächelte insgesamt jedoch. T-Com leidet in diesem Geschäftsfeld unter einer verschärften Konkurrenz durch alternative Telefonanbieter.
Während der Umsatz im Inland mit 8,6 Mrd. Euro leicht über dem Niveau des vergangenen Jahres lag, legte der Auslandsumsatz mit 7,4 Prozent auf 5,8 Mrd. Euro deutlich zu. Damit hat das Unternehmen rund 40 Prozent seines Umsatzes im Ausland erwirtschaftet.
Vorstandschef Kai-Uwe Ricke bestätigt die Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Der Konzern rechnet demnach mit einem bereinigten Ebitda zwischen 20,7 und 21 Mrd. Euro.