Der japanische Elektronikkonzern muss mit den Kosten runter - vor allem per Stellenabbau. 8000 Arbeitsplätze im Elektronikgeschäft sollen wegfallen, ebensoviele Zeit- und Leiharbeiter verlieren ihren Job.
Die Stellen sollen bis zum Ende des kommenden Geschäftsjahres, das am 1. April 2009 beginnt, wegfallen. Das teilte der Konzern am Dienstag mit. Ende September beschäftigte Sony weltweit noch 160.000 Mitarbeiter in der von der Krise besonders hart getroffenen Elektroniksparte. Damit sind fünf Prozent der Arbeitsplätze von dem Stellenabbau betroffen. Insgesamt hat der Konzern 186.000 Angestellte.
Der japanische Elektronikkonzern fährt nach Angaben vom Dienstag zudem seine Investitionen zurück und zieht sich aus unprofitablen Geschäftssparten zurück. Dadurch will Sony insgesamt umgerechnet rund 850 Mio. Euro (100 Mrd. Yen) einsparen. Der Konzern hatte bereits im Oktober angekündigt, mit Werkschließungen und Stellenstreichungen auf die Wirtschaftskrise reagieren zu müssen.
Wie seinen Konkurrenten Samsung und Panasonic steht auch Sony wegen der Rezession ein düsteres Weihnachtsgeschäft bevor. Zudem belastet der anhaltend starke Yen die japanischen Unternehmen.
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