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  Cebit 2010 FTD-Serie: Grün und wolkig

Die Cebit steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Sicherheit. Zudem spielen Themen wie Green-IT und Cloud Computing vom 2. bis zum 6. März wieder eine wichtige Rolle in Hannover. FTD.de präsentiert in seinem Spezial Fakten, Neuigkeiten und Hintergründe.

Merken   Drucken   25.02.2010, 17:00 Schriftgröße: AAA

Energiekosten: Grüne Technik für den Mittelstand

Firmen können mit Green-IT die Energiekosten senken – die Investitionen sind aber hoch. Mittelständler, von denen einer Studie zufolge 50 Prozent konkrete Investitionen planen, können sich eines Tricks bedienen. von Julia Vergin
Der Monitor X193HQL von Acer ist ein Hingucker: Dank des Widescreens verfügt er über eine Bildschirmdiagonale von 47 Zentimeter. Auf der Website des Unternehmens erfahren Kunden auch etwas über die ansehnliche Umweltbilanz: So werden bei der Herstellung keine schädlichen Materialien wie Quecksilber und Halogen verwendet; und im Alltagsbetrieb verbraucht das Gerät 60 Prozent weniger Energie als herkömmliche LCD-Monitore.
Acers Monitor X193HQL hilft beim Energiesparen   Acers Monitor X193HQL hilft beim Energiesparen
Solche Argumente interessieren immer mehr Unternehmen, die neue Hardware für ihre Büros anschaffen wollen. Mehr als 50 Prozent der Mittelständler haben konkrete Pläne für Investitionen, mit denen sie etwa durch geringeren Energieverbrauch die Umwelt schonen wollen, belegt eine IBM-Studie. "Green-IT ist die Technologie der Zukunft", sagt Thomas Tauer, Energieeffizienzexperte des IT-Konzerns.
Das neue Umweltbewusstsein hat einen handfesten Hintergrund: Mit grüner Informationstechnik können Firmen ihre laufenden Kosten senken. Die Ausgaben für Strom lassen sich so um bis zu 50 Prozent reduzieren, schätzt die Deutsche Energie-Agentur (Dena). "Langfristig Geld zu sparen ist für mittelständische Unternehmen der Ausschlag gebende Grund, in stromsparende Technik zu investieren", sagt Florian König vom Berliner Green-IT-Beratungsbüro.
40 Prozent haben ökologische Ziele im Blick
Er hilft Unternehmen, die künftig auf umweltfreundliche Technik setzen wollen. Die IBM-Studie bestätigt die Einschätzung des Beraters. Danach wollen 60 Prozent der Unternehmen, die in Green-IT investieren, damit die Betriebskosten senken, die restlichen 40 Prozent haben zuerst ökologische Ziele im Blick.
Welcher Grund auch immer im Fokus steht, die Vorteile umweltfreundlicher Hardware liegen auf der Hand: Der Stromverbrauch sinkt, ebenso nehmen CO2-Emissionen ab. Außerdem verwenden die Hersteller weniger schädliche Kunststoffe. Deshalb lassen sich ausrangierte Monitore, Rechner und andere Geräte einfacher und günstiger entsorgen.
Unternehmen können zwei verschiedene Wege verfolgen, wenn sie ihre Technik umweltfreundlicher machen wollen. Die größte Veränderung erreichen sie, indem sie alle IT-Geräte gegen neue austauschen.

Teil 2: Trick hilft dem Mittelstand

  • FTD.de, 25.02.2010
    © 2010 Financial Times Deutschland,
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