Der weltgrößte IT-Dienstleister hat die hohen Erwartungen erfüllt: Das Unternehmen profitiert von guten Geschäften in Schwellenländern und mit Großrechnern. IBM bleibt optimistisch gestimmt und hebt deswegen den Ausblick an.
IBM hat im ersten Quartal einen Nettogewinn von 2,9 Mrd. Dollar erzielt. Das entspricht einem Anstieg von zehn Prozent zum Vorjahreszeitraum. Der Gewinn je Aktie betrug dabei ohne Sonderposten 2,41 Dollar. Analysten hatten 2,30 Dollar erwartet. Der Umsatz lag acht Prozent höher bei 24,6 Mrd. Dollar, verglichen mit erwarteten 24,0 Mrd. Dollar. IBM erhöhte seinen Jahresausblick auf einen Gewinn je Aktie von mindestens 13,15 Dollar nach zuletzt mindestens 13 Dollar.
Einige Analysten hatten mit einer stärkeren Erhöhung dieser Angabe gerechnet. "Das ist etwas enttäuschend", sagte Kim Caughey Forrest von Fort Pitt Capital Group. IBM-Titel zeigten sich nachbörslich kaum verändert.
IBM macht elf Prozent seines Geschäfts in Japan und galt deswegen angesichts der Krise als anfällig. Allerdings wurden die dortigen Probleme durch ein massives Wachstum in den Schwellenländern Brasilien, Russland, Indien und China ausgeglichen, die zusammen einen um 26 Prozent höheren Umsatz lieferten.
"Diese Zahlen zeigen die Widerstandsfähigkeit von IBM", sagte Ted Parrish von Henssler Equity Fund. Zudem gab es eine starke Nachfrage nach dem neuesten Modell der IBM-Großrechner - Mainframes -, der im dritten Quartal eingeführt worden war. Hier stieg der Absatz um 41 Prozent.
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