Die Deutsche Telekom hat im ersten Halbjahr 2012 trotz eines weiter schwierigen US-Geschäftes und rückläufiger Mobilfunkumsätze in Deutschland besser verdient als im Vorjahr.
Während der Konzernumsatz mit 28,8 Mrd. Euro nahezu stabil blieb, kletterte der Konzernüberschuss um knapp drei Prozent auf 852 Mio. Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Bereinigt schrumpfte das Nettoergebnis allerdings durch wieder reguläre Abschreibungen in den USA um gut 15 Prozent.
Ein Jahr zuvor waren die Abschreibungen wegen des geplanten Verkaufs der US-Tochter an den Konkurrenten AT&T ausgesetzt worden. Konzernchef René Obermann zeigte sich zufrieden mit der Geschäftsentwicklung und sprach von soliden Zahlen. Die Dividende soll wie im Vorjahr 0,70 Euro betragen, bekräftige das Unternehmen in seiner Mitteilung. Zum jetzigen Kursniveau entspricht das einer Dividendenrendite von fast 7,5 Prozent.
Der Vorstand des 235.000 Mitarbeiter starken Konzerns hält an seiner Prognose für 2012 fest: Bei einem Free Cash Flow von 6 Mrd. Euro und soll das bereinigte Betriebsergebnis in diesem Jahr 18 Mrd. Euro erreichen.