Das Unternehmen ist sehr eng mit dem Münchner Infineon-Konzern verbunden. Denn einerseits gehören Infineon mehr als 77 Prozent. Andererseits ist die Tochter nichts anderes als eine Abspaltung der Mutter.
Qimonda ging im Mai 2006 über eine Ausgliederung aus dem Infineon-Konzern hervor. Im August des selben Jahres ging der Chipproduzent an die New Yorker Börse. Das Unternehmen entwickelt und fertigt Speicherchips auf der Basis der 300-Millimeter-Silizium-Technologie. Sie kommen in den unterschiedlichsten Geräten zum Einsatz - die Bandbreite reicht von Computern über Spielekonsolen bis hin zu Handys.
Im Geschäftsjahr 2006 erwirtschaftete Qimonda nach eigenen Angaben einen Umsatz von 1,79 Mrd. Euro. 77,5 Prozent der Anteile gehören noch Infineon. Der Mutterkonzern hatte sich bisher vergeblich um einen Investor für die krisengeschüttelte Tochter bemüht.
Weltweit hat Qimonda rund 12.200 Mitarbeiter an seinen Standorten in München, Dresden, Richmond (USA) und Porto (Portugal). Das größte Werk mit rund 3200 Beschäftigten steht in Dresden. Hier werden unter anderem Fertigungs- und Prozesstechnologien für die Speicherproduktion entwickelt.
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