Facebook wächst weltweit also immer noch stark - allerdings langsamer. Und auch in den USA ist es nicht so, dass sich auf einmal ganz viele Menschen abmelden. Die Daten, die jetzt den Rückgang dort belegen sollen, beziehen sich auf "monatlich aktive Nutzer", also solche, die einmal im Monat vorbeisurfen. Anfang Mai habe die noch bei 155 Millionen in den Staaten gelegen, heißt es in dem Fachblog. Bis Juni sei die Zahl dann auf rund 149 Millionen geschrumpft. Allerdings gilt Facebook in den Staaten als meistbesuchte Website und hatte vor einiger Zeit in diesem Punkt sogar Google überholt.
Facebook zweifelte die Daten nicht an und gab auch selbst keine eigenen heraus, um diese zu widerlegen. Das Unternehmen wies jedoch daurauf hin, dass der Fachblog seine Daten aus einem Webe-Werkzeug Facebooks generiere. Daher sagten diesse Zahlen nicht unbedingt etwas über das Gesamtwachstum des Online-Netzwerks aus. Mit dem eigenen Wachstum sei man sehr zufrieden. Mehr als die Hälfte aller Facebook-Nutzer würden sich täglich einloggen.
Aktuell ist das Netzwerk wegen erfreulicherer Tatsachen in den Schlagzeilen: wegen des Börsengangs, der nun schneller kommen könnte als bisher gedacht. Der Antrag für das Vorhaben könne im Oktober oder November kommen, der Börsengang selbst im ersten Quartal 2012, berichtete der US-Sender CNBC.
Damit würde das Netzwerk den Run auf Aktien von Internetfirmen nutzen - die Entwicklungen etwa beim Schnäppchenportal Groupon, dem Online-Karrierenetzwerk
Linkedin und dem russischen Suchmaschinen-Betreiber Yandex aber weit übertreffen.