Die Geräte sollen die Medienbranche umwälzen, gespannt wartete die IT-Branche auf Apples neues Produkt, das iPad. Die Serie gibt einen Einblick in die neue Technik.
Markteinführung:T-Online enthüllt Euro-Preis des iPad
Auf dem deutschen Markt ist Apples neueste Errungenschaft erst ab März zu haben. Ganz eilige Fans können das iPad aber online vorbestellen. Wie so oft bei Apple, müssen Euro-Käufer kräftig draufzahlen.
Am Mittwoch hatte Apple-Chef Steve Jobs das iPad in San Francisco vorgestellt - begleitet von hohen Erwartungen der Branche. Die erste Überraschung: Die Preise fielen niedriger aus als zuvor spekuliert. Das iPad wird in den USA ab 499 $ angeboten. Doch die Fans des neuen iPads diesseits des Atlantiks mussten weiter rätseln: Wie viel würde sie Apples Neuvorstellung auf dem europäischen Markt kosten?
T-Online machte einen ersten Vorstoß und bot die Geräte zur Vorbestellung in seinem Online-Shop in Euro-Preisen an. Ein Gerät mit einem 16 Gigabyte großen Flash Speicher gibt es ohne Vertragsbindung ab 499 Euro. Für die doppelte Speicherkapazität muss der Kunde 100 Euro mehr zahlen. Die teuerste Variante mit UMTS-Modem und 64 Gigabyte Speicher soll 829 Euro kosten - auf dem US-amerikanischen Markt kostet das Luxus-Gerät 829 $, umgerechnet wären das 596 Euro.
Damit ist das iPad offenbar in Deutschland deutlich teurer als in den USA - selbst wenn berücksichtigt werden muss, dass im US-Preis noch keine Steuer enthalten ist. Wie bei anderen Produkten aus dem Haus üblich, scheint Apple seinen europäischen Kunden wieder tiefer ins Portmonee zu langen.
Tablet-Computer
So funktioniert das iPad
Einen Liefertermin nannte T-Online noch nicht. Am Samstag war das iPad dann sogar wieder ohne Erklärung aus dem Shop verschwunden. Auf dem Online-Portal Cyberport, das das iPad zu den selben Preisen anbietet, ist zu lesen, die Geräte seien voraussichtlich ab dem 22. April lieferbar.
Offiziell soll die erste iPad-Version in Deutschland ab März zu haben sein. Ende April oder Anfang Mai sollen auch Modelle mit einem Mobilfunkmodem (UMTS) auf den Markt kommen. Da der Apple-Chef zuvor immer betont hatte, dass Geräte unter 500 $ "Müll" seien, hatten Beobachter mit Preisen bis zu 1000 $ gerechnet. "Wir haben ein magisches und revolutionäres Gerät entwickelt, das wir zu einem unglaublichen Preis anbieten können", betonte Jobs deshalb am Mittwoch in San Francisco.
Apple will mit seinem iPad das Internet ins Wohnzimmer holen und damit den bislang erfolglosen Tablet-Computern zum Durchbruch verhelfen. Das Gerät sieht aus wie ein Riesen-iPhone und hat einen berührungsempfindlichen Bildschirm. Der Nutzer kann mit dem neuen Gerät Bücher lesen, Videos schauen, im Internet surfen, E- Mails bearbeiten, aber auch Computergames spielen.
"iPad schafft und definiert eine völlig neue Gerätekategorie, welche die Nutzer mit den Anwendungen und Inhalten auf eine viel intimere, intuitivere und spaßigere Art und Weise miteinander in Verbindung treten lässt als jemals zuvor", lobte Jobs die Innovation aus seinem Haus.
Die Computerbranche versucht schon seit Jahren vergeblich, Tablet- PCs am Markt zu etablieren. Schwachstellen waren vor allem zu kurze Laufzeiten und eine hoher Aufpreis. Zuletzt hatte Microsoft-Chef Steve Ballmer auf der Consumer Electronics Show neue Tablet-PCs von HP und anderen Hardware-Partnern präsentiert.
Aus Sicherheitsgründen möchten wir Ihre E-Mail-Adresse bestätigen.
Klicken Sie bitte dazu den Aktivierungs-Link, den wir Ihnen
gerade per E-Mail an zugesendet haben.
Wissen Sie, womit sich ein Glaziologe beschäftigt? Oder wofür sich ein Numismatiker interessiert? Testen Sie in unserem Quiz, wie gut Sie sich mit Berufen aus Wissenschaft und Forschung auskennen.
Das große Bieten um die Bundesligarechte geht im Frühling los. Die Liga will mehr Geld - die Sender stellen sich schon auf einen Bieterkampf ein. Mit der Kapitalerhöhung will sich Sky gegen die Konkurrenz rüsten. mehr
Pikante Details zu Drogenexperimenten, Familie und einer Bombendrohung. Als der Apple-Gründer für einen Beraterposten im Weißen Haus im Gespräch war, nahmen ihn die Behörden ins Visier. mehr
Einst war es unmöglich ohne die Produkte des US-Konzerns zu fotografieren. Jetzt fällt die Kamerasparte dem Radikalumbau nach der Insolvenz zum Opfer. Für Liebhaber will Kodak aber weiterhin Filme und Fotopapier produzieren. mehr
Börsen- und Finanzmarktdaten:
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch die Interactive Data Managed Solutions
AG. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!