Kursinformationen und Charts
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Nokia
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Palm
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Dabei kann man sich auch als Urzeitmensch ganz passabel durch den digitalen Großstadtdschungel schlagen. Während andere von ihrem iPhone durch die Gassen Barcelonas gelotst werden, frage ich Passanten. Wo das kluge Telefon die U-Bahn-Pläne ausspuckt, habe ich mir die Abfahrtszeiten notiert - per Kugelschreiber! Und wenn die ganz Smarten online die Schneehöhe in der Heimat erfragen, rufe ich kurzerhand zu Hause an - die Daheimgebliebenen freut's.
Doch das Rad dreht sich unerbittlich weiter. Keiner hat das so eindrucksvoll gezeigt wie Google-Chef Eric Schmidt, dem Star auf der weltgrößten Mobilfunkmesse. Vor einer gebannten Zuschauermenge ließ er seine Entwickler vorführen, was die neueste Generation der Android-Handys alles kann: zum Beispiel die Speisekarte abfotografieren und in Sekundenschnelle übersetzen. Hätte ich kürzlich im Restaurant gewusst, dass Gilthead Seabream eine Dorade ist, hätte ich sie mir womöglich auf den Tisch kommen lassen. Ich könnte das Handy auch nach der nächsten Tapas-Bar fragen - es hätte meine Stimme erkannt und mir einen Stadtplan samt Wegbeschreibung ausgespuckt.
In der schönen neuen Welt lautet die Devise "mobile first". Das sagt der Google-Chef höchstselbst. Und es klingt aus seinem Mund wie eine Drohung. Wer nicht mitmacht, wird kurzerhand vom anschwellenden Datenfluss, vom globalen Gezwitscher abgekappt.