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  Cebit 2010 FTD-Serie: Grün und wolkig

Die Cebit steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Sicherheit. Zudem spielen Themen wie Green-IT und Cloud Computing vom 2. bis zum 6. März wieder eine wichtige Rolle in Hannover. FTD.de präsentiert in seinem Spezial Fakten, Neuigkeiten und Hintergründe.

Merken   Drucken   24.02.2010, 08:00 Schriftgröße: AAA

Mobiles Internet: Das Breitband wird breiter

Schnelle Internetanschlüsse gibt es noch immer nicht überall. Eine Alternative sind mobile Zugänge. Dafür werden bald neue Frequenzen versteigert - auch der UMTS-Nachfolger steht in den Startlöchern. von Johannes Klostermeier
Schnelle Internetzugänge sind die Basisinfrastruktur der Informationsgesellschaft. In Deutschland ist die Zahl der Breitbandanschlüsse in den vergangenen Jahren rasant gestiegen. Die meisten Deutschen bewegen sich mittlerweile mit Hochgeschwindigkeit im Internet - langsames Surfen per Analog- oder ISDN-Anschluss spielt fast keine Rolle mehr, stellte der Branchenverband Bitkom schon Mitte 2009 fest.
Noch sind nicht alle Regionen in Deutschland mit Breitband erschlossen   Noch sind nicht alle Regionen in Deutschland mit Breitband erschlossen
Laut dem vom Bundeswirtschaftsministerium aufgestellten Breitbandatlas war Breitband mit einer Datenübertragungsrate von mindestens einem Megabit pro Sekunde (MBit/s) Mitte 2009 für 96,5 Prozent aller Haushalte in Deutschland verfügbar. Trotzdem gibt es immer noch weiße Flecken auf der DSL-Landkarte, in denen kein Breitbandanschluss zur Verfügung steht oder aufgrund technischer Begrenzungen die Geschwindigkeit gering ausfällt.
Beim vierten Nationalen IT-Gipfel in Stuttgart im Dezember vergangenen Jahres erneuerte Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) das Ziel der Bundesregierung: "Ganz oben auf der Agenda steht für mich der zügige Ausbau der Breitbandnetze, damit ein schnelles Internet bald für alle Menschen in Deutschland verfügbar ist."
Telekom rüstet UMTS-Netz auf
Bis Ende 2010, so das Versprechen, sollen flächendeckend Breitbandanschlüsse mit einer Datenübertragungsrate von mindestens ein MBit/s verfügbar sein. Bis 2014 sollen für 75 Prozent der Haushalte Anschlüsse mit Übertragungsraten von mindestens 50 MBit/s zur Verfügung stehen. Denn der Datenhunger steigt ständig, durch immer neue datenintensive Anwendungen über das Netz wie Internet-TV und -Radio, Video-Downloads, Foto- und Videoangebote sowie Web-2.0-Plattformen.
Auch die Mobilfunkunternehmen machen ihre Netze schneller. Auf dem Branchentreffpunkt des Jahres, dem Mobile World Congress in Barcelona, stellten die Netzbetreiber neue Technologien vor, um mobile Datenübertragungsraten zu erhöhen. So will die Deutsche Telekom  in diesem Jahr ihre UMTS-Netze in Deutschland mit der Technologie HSPA+ (High Speed Packet Access) auf 42 MBit/s hochrüsten.
"Wir planen die Einführung für die zweite Jahreshälfte, um dem steigenden Kundenbedarf an mobilen Datendiensten gerecht zu werden", sagt Telekomsprecher Dirk Wende: "Bis eine breite Auswahl an Endgeräten zur Verfügung steht, die das können, wird es jedoch noch eine Weile dauern."

Teil 2: UMTS-Nachfolger steht in den Startlöchern

  • FTD.de, 24.02.2010
    © 2010 Financial Times Deutschland,
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