Wie
NTT Docomo am Mittwoch in Tokio mitteilte, soll das erste gemeinsame UMTS-Gerät im Frühjahr 2005 auf den Markt kommen. Sie sollen sowohl in den UMTS-Netzen Japans, als auch in europäischen und anderen asiatischen Mobilfunknetzen einsetzbar sein . Die Handys wären vor allem für Geschäftskunden interessant. Zu finanziellen Details machten die Unternehmen vorerst keine Angaben.
Die Zusammenarbeit eröffnet dem US-Unternehmen
Motorola einen Zugang zum japanischen Markt, der ausländischen Handy-Hersteller bisher weitgehend verschlossen war. In Japan dominieren derzeit vor allem die asiatischen Unternehmen. Docomo profitiert vor allem durch eine bessere Position in Preisverhandlungen mit Zulieferern. Sollte die Zusammenarbeit Erfolg haben, könnte Motorola seine Marktposition im UMTS-Markt festigen und seine weltweiten Verkaufszahlen kräftig erhöhen.
Docomo hatte 2001 als weltweit erster Anbieter unter dem Namen Foma ein Mobilfunknetz der dritten Generation, UMTS, gestartet. Bisher vertreibt Docomo in Japan UMTS-taugliche Geräte der fünf japanischen Hersteller NEC, Sharp, Fujitsu, Matsushita Electric Industrial und Mitsubishi Electric.
In Japan werden weniger als zehn Prozent aller weltweit verkauften Mobiltelefone nachgefragt. Das Land war aber eines der ersten, in denen UMTS-Netze eingerichtet wurden.