Die Geräte sollen die Medienbranche umwälzen, gespannt wartete die IT-Branche auf Apples neues Produkt, das iPad. Die Serie gibt einen Einblick in die neue Technik.
Präsentation des Tablet-PC:Live dabei beim Apple-Wunder
Ab 19 Uhr unserer Zeit ist es so weit: In San Francisco packt Apple sein neues Gerät aus. FTD.de berichtet live aus dem Yerba Buena Center for the Arts. Etliche Details sind schon vorher durchgesickert.
Die vierte Kalenderwoche des Jahres 2010 ist eine Apple-Woche. Der Quartalsbericht bescheinigt dem Erfinder des Mac und des iPhone einen Gewinn von mehr als 3 Mrd. $.
Und am dritten Tag der vierten Woche lädt das Management zur Präsentation eines Gerätes ein, das schon vor seiner Enthüllung sagenumwoben ist, schließlich soll es die Medienbranche revolutionieren.
Seit Wochen brodelt die Gerüchteküche, angeheizt von Apple selbst - immer ohne offizielle Statements. Vorstandschef Steve Jobs wird es vermutlich zwischen 19 und 21 Uhr mit gespielter Beiläufigkeit in seiner Rede tun: einen Computer vorstellen, der flach ist wie ein Tablett und der vermutlich iSlate oder iPad heißen wird. Das englische Wort "slate" bedeutet Schiefertafel, "pad" (Notiz-)block.
Das Gerät in der Größe eines Taschenbuchs wird nach übereinstimmenden Informationen zahlreicher Medien einen berührungsempfindlichen Bildschirm haben und könnte auch den noch jungen Markt für E-Book-Reader neu definieren. Vor allem die angeschlagene Zeitungs- und Medienbranche erwartet von dem erfolgsverwöhnten Unternehmen aus Cupertino mit der Produktankündigung einen Hoffnungsträger.
Apple gegen Microsoft
Die Evolution der Tablets
Im Internet kursieren Videos, auf denen zu sehen ist, wie sich künftig Magazine auf einem solchen iSlate lesen lassen. Der Leser kann - wie in einer Zeitschrift auf Papier - zwischen Seiten hin- und herblättern.
Aber anders als Papier vermittelt das Gerät auch ein gewisses Fernseh-Feeling. Denn die Magazine der Zukunft werden mit Videos und anderen Multimedia-Inhalten bestückt sein. Schließlich kann sich der Leser auch die Zeitschrift seiner Wahl zusammenstellen. Größerer Sportteil mit mehr Tennis? Börsenberichte mit Charts und Spezialabfragen? Kein Problem, das lässt sich einstellen.
Und natürlich wird man mit den neuen flachen Computern nicht nur Magazine konsumieren können. Denn sie werden genau das sein: Computer.
Für die Medienbranche dürfte die Zeit des Papiers langsam zu Ende gehen. Es sei absehbar, dass es eines Tages nur noch sehr wenige gedruckte Zeitungen geben wird, sagte Sandy Schwartz, Präsident der Media-Gruppe von Cox Enterprises. "Meine Hoffnung ist, dass es bald einen Tablet-PC gibt, der alles kann: GPS, Telefonie und Anzeigen darstellen."
Aus Sicherheitsgründen möchten wir Ihre E-Mail-Adresse bestätigen.
Klicken Sie bitte dazu den Aktivierungs-Link, den wir Ihnen
gerade per E-Mail an zugesendet haben.
Wissen Sie, womit sich ein Glaziologe beschäftigt? Oder wofür sich ein Numismatiker interessiert? Testen Sie in unserem Quiz, wie gut Sie sich mit Berufen aus Wissenschaft und Forschung auskennen.
Der Internetkonzern greift frontal an: Mit neuen Geräten und einem eigenen Musikdienst könnte Google in direkten Wettbewerb zu Apple und Amazon treten. Eine Musikanlage soll den ersten Schritt in den Markt für Unterhaltungselektronik ebnen. mehr
Seit Wochen wächst die Protestwelle gegen das ACTA-Abkommen. Deutschland will den internationalen Vertrag zur Durchsetzung von Urheberrechten vorerst nicht unterzeichnen. Auch in anderen Ländern wächst der Widerstand. mehr
Börsen- und Finanzmarktdaten:
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch die Interactive Data Managed Solutions
AG. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!