FingerbedienungNeben einer durchdachten Navigation versprach der Hersteller auch Mulitmedia-Features. In der Tat lassen sich mit dem Guide & Play auch Videos und Musik abspielen. Hierfür gibt es zwei Gigabyte integrierten Speicher - zudem wird das Gerät per SD-Karte mit Multimedia-Inhalten gefüttert. Um unteren Bildschirmrand gibt es den Button "Menü". Dahinter verbergen sich die Navigations-Einstellungen. Hier kann ich meine Route planen, die aktuelle Route anzeigen und festlegen, ob ich Straßen meiden möchte oder ob Verkehrsnachrichten angezeigt werden sollen. Selbst vor Blitzern würde das Gerät warnen, sofern ich eine aktuelle Blitzer-Datenbank erwerben würde.
Da mein Ziel feststeht, wähle ich den Punkt "Route planen" und kann jetzt die Adresse direkt eingeben. Ich hätte aber auch die Wahl, mich zum Stadtzentrum führen zu lassen, oder vorher eingestellte Favoriten aufzurufen. Sehr praktisch ist der Punkt "Nach Hause", allerdings nur, wenn ich meine Anschrift dort gespeichert habe. Doch ich will ja nicht zurück, sondern erst einmal los. Die Adresse gebe ich direkt über eine virtuelle Tastatur ein, einen speziellen Stift benötige ich dafür nicht, selbst mit meinen großen Fingern ist die Bedienung des Touchscreen gut gelöst. Nachdem das Ziel feststeht, soll die Führung beginnen und ich drücke auf Starten. Zwar zeigt das Display an, dass die Strecke berechnet wird, nur kann die Navigation noch nicht beginnen, denn: Leider wartet das Gerät immer noch auf ein GPS-Signal.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Genau diese Wartezeit ist das Hauptmanko vom Guide & Play. Natürlich dauert es ein wenig, bis alle Satelliten gefunden wurden und eine genaue Standortbestimmung funktioniert. Aber in meinem Test habe ich an verschiedenen Tagen mehrmals über eine halbe Stunde warten müssen, bis endlich ein Signal entdeckt wurde.