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07.12.2007, 12:00
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Schöne neue Technikwelt:
Mein Leben mit der Playstation Portable
Seit rund zwei Jahren ist die Playstation Portable (PSP) in Deutschland erhältlich. Inzwischen wurde das Gerät überarbeitet und als "Slim & Light"-Version mit zusätzlichen Features ausgestattet. Was ist das Besondere an der tragbaren Spielkonsole?
von Gerd Blank (Hamburg)
Meine erste PSP habe ich aus Japan importiert, denn dort erschien die Konsole von Sony schon im Dezember 2004 - und ich wollte nicht neun Monate auf den Deutschland-Start warten. Mich beeindruckte damals, wie andere auf das Gerät reagierten. Man muss sich nur vorstellen: Es war die Zeit vor dem iPhone. Ein technisches Gerät mit großem Display, dennoch klein genug, um es bequem in der Tasche zu transportieren. Aber nicht nur das Design, auch die Technik überzeugte mich: Wlan, ein Einschub für Memory Cards und ein spezielles Laufwerk für sogenannte UMDs, also winzige Speicherdiscs für Filme und Spiele.
Die Playstation Portable (PSP) wurde inzwischen deutlich verschlankt
Über die Monate spielte ich aber immer weniger mit der PSP, sondern nutzte sie hauptsächlich als Filmabspieler. Denn auf Reisen oder auch kurz vorm Schlafen gehen schaue ich gerne TV-Serien oder Spielfilme. Gerade bei den Serien ist mir ein großes Bild nicht wichtig - das Display der PSP ist so brillant, dass ich die Folgen sehr gut verfolgen kann.
Filme für unterwegsInzwischen gibt es reichlich Filme im PSP-Format. Die UMDs sind allerdings nicht sonderlich erfolgreich, daher steht zu vermuten, dass es künftig immer weniger Veröffentlichungen hierfür gibt. Dafür kosten die älteren Filme in den Elektromärkten meist deutlich unter 10 Euro - oft ein lohnender Kauf. Da ich aber eine Menge DVDs besitze, möchte ich einen Film nicht gerne ein zweites Mal für die PSP kaufen.
Zwar ist es nicht erlaubt, den Kopierschutz von Filmen zu knacken, dennoch gibt es legale Programme, die einen großen Teil meiner Filme direkt ins PSP-Format umwandelt. Mit einem genügend großem Speicher kann ich locker drei bis vier Filme mitnehmen. Bei Serien ist es sogar noch besser, denn eine durchschnittliche Folge braucht gerade einmal 150 Megabyte Speicherplatz, so kann auf einem vier Gigabytespeicher auch mal eine komplette Staffel mitgenommen werden.
Was sehr praktisch im Flugzeug ist, schließlich möchte ich nicht auf das teilweise langweilige Bordprogramm angewiesen sein, ist weniger schön im Hotel. Hier gibt es meist große Fernseher - warum nicht die Lieblingsserie dort schauen? Bisher konnte die PSP nicht mit TV-Geräten verbunden werden, doch inzwischen hat Sony das Gerät überarbeitet.
Zuerst dachte ich ja an einen Scherz, als ich die neue Version, die Slim & Light, in die Hand nahm. Sie war so leicht - das konnte niemals ein funktionierendes Gerät sein. Nachdem ich die Batterie eingelegt habe, konnte ich mich aber überzeugen, dass es einwandfrei funktionierte. Optisch hat sich die Mini-Konsole kaum verändert, ist ein wenig schlanker geworden und die Oberfläche glänzt ein mehr. Doch die Reduzierung des Gewichts ist wirklich beeindruckend. Die PSP liegt viel besser in der Hand. Auch ein paar weitere Details wurden überarbeitet. So ist der Schalter für Wlan an eine andere Stelle gewandert und die Klappe für UMDs wurde reduziert. Eine weitere Verbesserung ist, dass ich die PSP auch per USB-Kabel an meinem Computer aufladen kann.
Teil 2: Vergleich der Versionen und Fazit
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FTD.de, 07.12.2007
© 2007 Financial Times Deutschland,
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