Konkurrenz aus dem eigenen StallSehr praktisch ist, dass ich die Uhrzeit programmieren kann. Allerdings mag ich den Roomba nicht mehr unbeobachtet durch die Wohnung flitzen lassen. Zu oft schon habe ich beim Heimkommen sein klägliches Fiepen gehört, wenn er wieder an Kabeln oder den Vorhängen hängengeblieben ist und sich nicht aus eigener Kraft befreien konnte.
Allerdings überwiegen die Vorteile bei weitem. Fliesen und Parkettfußböden stauben auch bei regelmäßiger Reinigung schnell ein. Wird der Sauger alle zwei Tage durch die Wohnung gejagt, reicht eine herkömmliche Reinigung einmal die Woche, um einen Zwei-Personen-Haushalt mit Kind staubfrei zu halten.
Der Roomba ist somit das ideale Gerät für Berufstätige, die sich keine Oberflächentechniker leisten können oder wollen. Im Sommer droht dem Roomba 560 allerdings Konkurrenz aus dem eigenen Haus: Der Scooba 385 ist ein Nass-Trocken-Reiniger der gleichen Firma, der nicht nur saugt, sondern auch wischt und schrubbt. Meine Frau wird sich freuen.