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24.02.2012, 12:40
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Streit um Email-Dienst:
Motorola lässt Apples Push-Service verbieten
Manche Apple-Kunden in Deutschland spüren erneut die Folgen des Mobilfunk-Patentkriegs. Nach einer Patentklage bekommen Nutzer des hauseigenen E-Mail-Dienstes von Apple ihre Nachrichten nicht mehr sofort auf die Geräte durchgereicht.
Apple muss seine E-Mail-Dienste in Deutschland wegen eines Patentstreits mit
Motorola einschränken, Kunden bekommen die Nachrichten nicht mehr automatisch auf ihre Geräte zugestellt. Dieser sogenannte Push-Service für die E-Mail-Angebote von MobileMe und iCloud wurde bis auf weiteres deaktiviert.
Kursinformationen und Charts
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Die Apple-Kunden können zwar weiterhin ihre E-Mails empfangen, werden dabei aber nicht mehr automatisch über neu eintreffende Nachrichten informiert. Allerdings kann das Push-Verbot von den Anwendern de facto umgangen werden, wenn sie den Dienst so konfigurieren, dass das Gerät von sich aus regelmäßig das E-Mail-Konto nach neuen Nachrichten abfragt ("Pull").
Apple betonte zudem, der Push-Mail-Service auf Desktop-Computern, Laptops und im Web sowie Dienste anderer Anbieter wie Microsoft Exchange ActiveSync, seien von dem Stopp nicht betroffen.
Es ist bereits das zweite Mal in diesem Monat, dass Apple wegen eines Mannheimer Patenturteils zu Gunsten von Motorola sein Geschäft in Deutschland zügeln muss. Anfang Februar stoppte der Konzern den Online-Verkauf einiger iPhone- und iPad-Modelle. Das Oberlandesgericht Karlsruhe als Berufungsinstanz setzte das Verkaufsverbot allerdings nach einem Tag vorerst aus. In dem Streit geht es um ein Patent für den Datenfunkstandard GPRS.
Teil 2: Apple hält Motorola-Patent für ungültig
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dpa, 24.02.2012
© 2012 Financial Times Deutschland,
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