Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes lagen die Preise für das Mobiltelefonieren im Februar um 11,2 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. Gegenüber dem Vormonat fielen die Preise um 0,7 Prozent. Damit setzte sich der seit August 2005 rückläufige Preistrend weiter fort.
Aber auch sonst ist es für die Haushalte nicht teuer, die verschiedenen Kommunikationskanäle zu nutzen. Der Preisindex für Telekommunikationsdienstleistungen insgesamt (Festnetz, Mobilfunk und Internet) lag aus Sicht der privaten Haushalte im Februar im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozent niedriger. Gegenüber Januar sank der Gesamtindex um 0,1 Prozent.
Wer nur im Festnetz telefoniert, konnte ebenfalls von niedrigeren Preisen profitieren. Der Preisindex hier lag im Februar um 0,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Während sich Gespräche vom Festnetz in die Mobilfunknetze um 1,6 Prozent und Auslandsgespräche um 0,4 Prozent verbilligten, verteuerten sich aber die Ortsgespräche und Inlandsferngespräche um jeweils 0,3 Prozent. Die Anschluss- und Grundgebühren blieben im Februar im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat unverändert.
Konkurrenzkampf lässt Preise purzeln
Günstiger sah die Bilanz dagegen im Vergleich zum Januar aus. Ortsgespräche und Gespräche vom Festnetz in die Mobilfunknetze verbilligten sich um 0,1 Prozent beziehungsweise um 0,6 Prozent. Dagegen verteuerten sich Inlandsferngespräche um 0,2 Prozent. Die Anschluss- und Grundgebühren und die Preise für Auslandsgespräche blieben im Februar im Vergleich zum Vormonat ebenfalls stabil.
Dagegen schlug der harte Konkurrenzkampf der Internetprovider voll auf die Preisstruktur in dieser Branche durch, wovon die Kunden ebenfalls profitierten. Die Internet-Nutzung verbilligte sich zwischen Februar 2005 und Februar 2006 um 5,5 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat sanken die Preise für die Internet-Nutzung um 0,5 Prozent.
Zum FTD-PodcastZu den FTD-BlogsZum FTD-IT-Blog "Zwischenablage"