Mit der Produktion könnte der weltweit zweitgrößte Hersteller der gefragten Flash-Speicher seine derzeitigen Kosten halbieren - und sich einen Vorteil gegenüber dem koreanischen Rivalen und Weltmarktführer Samsung verschaffen.
Bis Ende 2009 will der japanische Elektronikkonzern Toshiba die Massenfertigung von Flash-Speicherchips mit noch feineren Strukturen aufnehmen. Das berichtet die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" in ihrer Montagsausgabe.
Flash-Speicherchips können Daten auch ohne ständige Stromversorgung speichern und werden unter anderem in Digitalkameras, Mobiltelefonen und MP3-Playern eingesetzt. Die Flash-Hersteller lieferten sich zuletzt einen heftigen Konkurrenzkampf, der zu einem Preisverfall von mehr als 50 Prozent in weniger als einem Jahr geführt hatte.
Toshiba will dem Bericht zufolge mit der Produktion von Chips mit Strukturgrößen von 43 Nanometern im März in seinem zentraljapanischen Werk Yokkaichi beginnen. Dort solle auch die Fertigungslinie für die 30-Nanometer-Chips entstehen. Toshiba selbst hat noch keine Stellungnahme abgeben.
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