Walkman-Handy sorgt bei Sony Ericsson für gute Töne
Der Mobiltelefon-Hersteller Sony Ericsson hat im dritten Quartal beim Vorsteuergewinn die Markterwartungen deutlich übertroffen. Hochwertige Modelle – insbesondere ein Walkman-Handy – hätten das Geschäft angetrieben.
Integriert: Das Sony Ericsson Mobile Walkman kombiniert Handy und digitalen Musikplayer
Der Vorsteuergewinn stieg auf 151 Mio. Euro von 136 Mio. Euro im Vorjahresquartal, teilte das japanisch-schwedische Unternehmen am Montag mit. Analysten hatten mit 107 Mio. Euro gerechnet. Der Umsatz legte auf 2,06 Mrd. Euro zu nach 1,68 Mrd. Euro - hier hatten Analysten mit 1,73 Mrd. Euro gerechnet.
Der Absatz der Mobilfunkgeräte entwickelte sich für Sony Ericsson von Juli bis September sehr positiv. Das Unternehmen verkaufte deutlich mehr Telefone als im Vorjahreszeitraum. Außerdem sei der durchschnittliche Preis pro Gerät gestiegen. Dies spiegele wider, dass der Anteil hochwertiger Modelle an der Produktpalette gestiegen sei.
Prognose für Gesamtmarkt angehoben
Insgesamt verkaufte das Unternehmen im dritten Quartal 13,8 Millionen Mobiltelefone, im Vorjahresquartal waren es 10,7 Millionen. Besonders das Walkman-Handy W800 sei außergewöhnlich erfolgreich gewesen. Derzeit hat Sony Ericsson hat einen Anteil von 6,2 Prozent auf einem wachsenden Markt. Das Unternehmen hob seine Prognose für den Gesamtmarkt an. Der weltweite Handymarkt werde 2005 auf mehr als 760 Millionen Produkte steigen. Sony Ericsson hatte bereits im Vorquartal die Marktprognose erhöht.
Das Unternehmen kündigte außerdem an, bis Jahresende ein neues Mobiltelefon auf den Markt zu bringen, das einen digitalen Musikspieler und eine Kamera umfassen soll. Benutzer könnten auf dieses UMTS-Walkman-Telefon Videospiele und Grafiken laden.
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