Es gibt noch Überraschungen im Web. Während die gesamte Branche das Gratiszeitalter langsam auslaufen lässt, geht Blogger.com, populärer Anbieter von Weblogbüchern (kurz "Blog"), den umgekehrten Weg. von Niels Boeing
Die Funktionen des Premium-Dienstes, der bislang 35 $ pro Jahr kostete, stehen nun auch in der kostenlosen Variante zur Verfügung.
Das lohnt sich: Die Anmeldung erfordert außer Namen und E-Mail-Adresse keine persönlichen Angaben. Die Einrichtung des Blogs erfolgt in vier äußerst simplen Schritten. Den kann man wahlweise bei Blogger.com speichern oder auf dem eigenen Webserver. Hierzu benötigt man dann die FTP-Zugangsdaten. Noch eins von sieben Grunddesigns auswählen, und los geht’s. Die übersichtliche Arbeitsumgebung ist in einen Arbeitsbereich oben und einen Publishingbereich unten geteilt. Die Feineinstellungen des Blogs überfordern einen Durchschnittsnutzer nicht. Zu den bislang kostenpflichtigen Blogger-Pro-Funktionen gehören Rechtschreibprüfung, tägliche Archivierung und die Möglichkeit, Passagen als Entwurf abzuspeichern. Wer der Welt oder Freunden aus der Ferne etwas mitzuteilen hat, ist hier gut bedient.
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