Die jüngste Weihnachtssaison verhilft dem Elektronikkonzern zu einer beinahe märchenhaften Gewinnsteigerung. Mit 37 Millionen iPhones verkauft Apple mehr als je zuvor in einem Quartal.
Apple ist so erfolgreich wie nie: Der kalifornische Elektronikkonzern hat im wichtigen Weihnachtsquartal einen Rekord in Bezug auf abgesetzte Geräte und Gewinn aufgestellt. So verkaufte Apple 37 Millionen seiner iPhone-Handys, womit der Konzern den bisherigen Rekord von 20,3 Millionen locker übertrumpfte.
Bei den iPad-Tabletcomputern bietet sich mit 17 Millionen verkauften Exemplaren das gleiche Bild - das sind mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. Auch iMac-Computer waren Renner.
"Das ist einfach der Wahnsinn", lauteten die ersten Kommentare von Börsianern am Dienstag, nachdem Apple die Zahlen präsentierte. Der Konzern, der immer wieder für Überraschungen gut ist, übertraf die Erwartungen der Analysten bei weitem. Nachbörslich stieg das Papier um über acht Prozent.
"Wir sind begeistert von diesem überragenden Ergebnis", sagte auch Apple-Chef Tim Cook. "Apple ist unglaublich stark unterwegs, und wir haben noch einige erstaunliche Produkte in der Hinterhand."
Kommt als nächstes der Apple-Fernseher?
Details nannte er wie üblich nicht. Immer wieder wird über einen Apple-Fernseher spekuliert. Fast schon sicher scheint, dass noch im Frühjahr die neue Version des iPad herauskommt, die dann dritte.
Der Umsatz im ersten Geschäftsquartal stieg angesichts der hervorragenden Verkäufe um 73 Prozent auf 46,3 Mrd. Dollar. Unterm Strich verdiente Apple 13,1 Mrd. Dollar - mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Apple verdiente auch doppelt so viel wie Erzrivale Microsoft im selben Zeitraum. Früher war der Software-Hersteller der unumstritten bestverdienende Technologiekonzern.
Weniger charismatisch als Steve Jobs, aber die Zahlen stimmen: Apple-Chef Tim Cook
Allein 2011 stieg Apples Marktwert um 25 Prozent. Dank der Verkaufsschlager iPhone und iPad erwarten die meisten Experten, dass es im Jahr Eins nach dem Tod von Mitbegründer Steve Jobs weiter nur eine Richtung gibt - aufwärts.
Allerdings waren zuletzt auch kritische Stimmen zu hören, nachdem Apple bei seiner Bilanz im Oktober enttäuschte und erstmals seit zehn Jahren die Gewinnprognose verfehlte. Handyanbieter mit Googles Betriebssystem Android wie auch Amazons Tablet-Computer Kindle Fire jagen dem Konzern mit günstigeren Geräten Kunden ab.
Jetzt wird der Lehrbuchmarkt erobert
Zuletzt war Apple in den Lehrbuchmarkt eingestiegen. Der Elektronikkonzern bietet eine neue Software an, mit der sich elektronische Bücher erstellen lassen. Außerdem erleichtert der Elektronikkonzern das Herunterladen und Lesen von Büchern in seiner elektronischen Buchhandlung.
Vor allem auf Schulbücher hat es Apple abgesehen. Es gelte, das traditionelle Lehrbuch neu zu erfinden, sagte Marketingchef Philip Schiller vergangene Woche bei einer Präsentation im Guggenheim-Museum New York.
Aus Sicherheitsgründen möchten wir Ihre E-Mail-Adresse bestätigen.
Klicken Sie bitte dazu den Aktivierungs-Link, den wir Ihnen
gerade per E-Mail an zugesendet haben.
Welches sind die Top-Internetmarken, auf die wir nicht mehr verzichten wollen? Entdecken Sie alle wichtigen News, Hintergrundinformationen, Bilder und Infografiken zu den Top-Internetmarken von Amazon bis Twitter.mehr
Wann gilt ein bundesweites Tanzverbot? Existiert ein offizieller Vatertag? In Deutschland gibt es viele gesetzliche und kirchliche Feiertage: Was wissen Sie darüber?
An welchem Feiertag gilt ein gesetzliches Tanzverbot in Deutschland?
Orderbird erweitert seine Kassen-App. Die neue Version verbindet alle Geräte eines Restaurants und fasst ihre Umsätze in einem einzigen Tagesbericht zusammen. Zur Belohnung fliegen die Gründer mit allen Mitarbeitern nach Portugal. mehr
Die Reiseplattform Wimdu gilt als erfolgreichster Klon des Marktführers Airbnb. Im Interview erklärt Mitgründer Arne Bleckwenn, warum er die US-Website nicht als Hauptrivalen sieht - und wie sich das Start-up von Deutschlands bekanntesten Internetinvestoren emanzipiert. mehr
Apple beglückt auch die Mitarbeiter, wenn den Aktionären Dividenden ausgeschüttet werden. Vorstandschef Tim Cook verzichtet indes auf seine Ansprüche - und damit auf 75 Mio. Dollar. mehr
Börsen- und Finanzmarktdaten:
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch die Interactive Data Managed Solutions
AG. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!