Die Südkoreaner haben im Weihnachtsquartal soviel verdient wie noch in keinem Jahresviertel zuvor. Für die Verteidigung der Spitzenposition in der Branche reicht das nicht.
Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat im Schlussquartal 2011 den höchsten Vierteljahres-Gewinn seiner Geschichte erzielt. Der Betriebsgewinn stieg zwischen Oktober und Dezember im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 76 Prozent auf umgerechnet etwa 3,6 Mrd. Euro, teilte der Apple -Konkurrent am Freitag mit.
Den Umsatz bezifferte Samsung mit umgerechnet etwa 32 Mrd. Euro. Die Geschäftszahlen waren von Experten so weitgehend erwartet worden. Die Samsung-Aktie tendierte 0,3 Prozent höher.
Die Geschäfte waren im Weihnachtsquartal durch die Nachfrage nach Smartphones und Flachbildschirmfernsehern angetrieben worden. Die Nachfrage nach Computer-Speicherchips (DRAMs) sei hingegen weiter schwach gewesen. Bei Spezialprodukten wie mobilen Speicherbausteinen sei jedoch aufgrund des Bedarfs für Smartphones und Tablet-Computer ein konstantes Wachstum verzeichnet worden.
Samsung hatte Apple im dritten Quartal beim Smartphone-Verkauf übertroffen. Es wird vermutet, dass der US-Konzern im vierten Quartal mit 37 Millionen verkauften iPhones wieder die Spitzenposition in dem Bereich eingenommen hat. Beide Unternehmen führen einen globalen Streit um Patente bei Design und Technik für Smartphones und Tablet-Computer.
Samsungs schärfster Rivale im Smartphone-Bereich, Apple, hatte diese Woche für das Weihnachtsquartal ebenfalls Rekordzahlen vorgelegt, vor allem dank der rasanten Nachfrage nach iPhones- und iPads.
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